Bundesweite Umfrage: Genügend Bauland für rund zwei Millionen Wohnungen vorhanden – jetzt braucht es engagierte Akteure wie die Nova Sedes, um darauf Wohnraum zu schaffen
Bezahlbares Wohnen zählt zu den großen sozialen Themen unserer Zeit, ist Wohnraum zu finanziell tragbaren Preisen doch insbesondere in Großstädten und Ballungsräumen zu einem raren Gut geworden. Die Schaffung von Wohnraum stand daher bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages Ende vergangenen Jahres ganz oben auf der baupolitischen Agenda der Ampelparteien. Doch für den Wohnungsbau braucht es Bauland – aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) eine Studie in Auftrag gegeben, um die zentrale Frage zu klären, ob es in Deutschland genügend Baulandreserven für die angestrebte Ankurbelung der Bauaktivitäten gibt. Die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführte bundesweite Umfrage liefert eine klare Antwort: An Bauland mangelt es mit nahezu 100.000 Hektar an potenziell bebaubaren Flächen nicht. Was es jetzt braucht, sind engagierte Akteure auf dem Wohnungsmarkt, die wie die Nova Sedes bereit sind, die darauf möglichen zwei Millionen Wohnungen zu bauen.
Bauland reicht für zwei oder sogar vier Millionen Wohnungen
Das zentrale Ergebnis der Baulandumfrage: Sowohl in den Ballungsräumen als auch in ländlichen Gebieten gibt es in Deutschland ausreichend Flächenpotenziale für den Wohnungsbau, bundesweit stehen in den Städten und Gemeinden mindestens 99.000 Hektar an baureifen Flächen zur Verfügung. Zwei Drittel dieser potenziell bebaubaren Flächen sind von den Kommunen bereits für den Wohnungsbau eingeplant. Dieses Bauland würde reichen, um darauf zwischen 900.000 und zwei Millionen Wohnungen zu bauen, bei dichterer Bebauung wären sogar bis zu vier Millionen Wohnungen möglich. Das Ergebnis der Baulandstudie ist eine gute Nachricht für die Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD), denn im Mittelpunkt der Bau- und Wohnungspolitik der Ampel-Regierung steht ein hochgestecktes Ziel: Um die Wohnraumversorgung in Deutschland zu verbessern, soll der Wohnungsbau massiv ausgeweitet werden. Der konkrete Plan sieht die Schaffung von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr vor, 100.000 davon sollen mit öffentlicher Förderung als Sozialwohnungen gebaut werden. Bei der Vorstellung der Ergebnisse hob der Leiter des mit der Studie beauftragten Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Dr. Markus Eltges, die Bedeutung des Einflusses der kommunalen Planung für die Bezahlbarkeit des neu zu schaffenden Wohnraums hervor. Kluge Baulandkonzepte seien gefragt, um sicherzustellen, dass auf den entsprechenden Flächen nicht nur hochpreisige Wohnungen entstehen. Bauherren wie die Nova Sedes machen es den kommunalen Planern in dieser Beziehung leicht, gehört die Bezahlbarkeit des geschaffenen Wohnraums doch zum Grundprinzip ihrer geschäftlichen Tätigkeit und ist untrennbar mit ihrem Förderzweck als Wohnungsbaugenossenschaft verbunden. Aktuell hat die Nova Sedes Wohnungsbau eG drei große Bauprojekte auf der Agenda: Neben dem Bauvorhaben hugo49 in Bayreuth und dem „Sonnenwohnen“-Projekt in Weiden hat die Genossenschaft kürzlich ein Grundstück in Marktredwitz erworben, um dort neun Reihenhäuser zu errichten.
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