Die Reise in den Ruhrpott und die Testfahrt auf dem Reha-“Werksgelände” am Montag müssen meine Dackeldame mächtig geschafft haben. Ein echtes Kunststück, sie zum Aufstehen zu bewegen.
Gegen Abend hat sie sich dann doch noch eine größere Runde durch Garten und auf der Straße im neuen Gefährt gegönnt. Sie wird sicher noch ein paar Meter brauchen, um sich an die Konstruktion und deren Abmessungen zu gewöhnen, aber sobald Flicka feststellt, welche Erleichterungen ihr der Hunderollstuhl aus dem Ruhrpott bietet, wird sie sich ruckzuck daran gewöhnt haben. Und auch, wenn die Lüttje derzeit gehandicapt ist und nur zwei der vier Pfoten tun, was sie tun sollten – Flicka bleibt ein Jagdhund aus einem Jagdhundzwinger. Herrchens lobende Worte und leckeren Lockmittel sind jämmer- und kümmerlich, wenn als alternativer Antrieb zur Fortbewegung eine Katze ins Sichtfeld gerät. Dann zeigt sich, wie geländegängig Wagen und Dackel tatsächlich sind.
Tagebuch 2014-08-19: Flicka auf Achse













