Einige Medikamente, die auch als Schlafmittel verwendet werden, stehen unter Verdacht, das Demenzrisiko zu erhöhen.
Es gibt viele Medikamente, die anticholinerg wirken. Einige davon kommen auch als Schlafmittel zur Verwendung. Im Wesentlichen sind dies die rezeptpflichtigen Wirkstoffe Amitriptylin, Doxepin, Hydroxyzin, Quetiapin und Trimipramin sowie Diphenhydramin (DPH), das rezeptfrei erhältlich ist. Letzteres ist unter anderem in Produkten wie „Vivinox“ und den „Nachtsternen“ enthalten.
Einige Medikamente, die bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden (Depression, Allergien, Krampfanfälle, Parkinson, Übelkeit, Schwindel, Blasenprobleme und Atemprobleme), hemmen ebenfalls ACh und erhöhen die sogenannte „anticholinerge Belastung“. Darunter versteht man die kumulative Wirkung aller anticholinergen Medikamente, die eine Person einnimmt. Je mehr dieser Medikamente man einnimmt, desto höher ist das Risiko für Demenz.














