Ich halte das Ruder fest umklammert
Meine Knöchel scheinen weiß unter meiner Haut hervor
Meine Haut, getroffen von kalten Nadelstichen, fühlt sich nicht länger an wie meine
Und der Himmel, hat seinen letzten Glanz der Sonne verloren
Ich bin allein
Stehe alleine am Ruder und reiße es herum
Nichts was mich hält, nichts was mich aufhält
Den dunklen Schatten stets an meine Fußsohlen gepinnt, hoffe ich auf ein Licht am Horizont
„Siehst du es scheinen?“
Frage ich den Schatten
Der mich mit dunklen, müden Augen ansieht
Als würde er mich bedauern
Mein Leben bedauern
Und ich bedauere mit ihm
„Ich auch nicht“ höre ich mich sagen
Und blicke nach vorn
„Aber es war doch immer Licht“ flüstere ich leise
Und lockere meine Hände
Sehe das Blut in meine Knöchel zurückströmen
„Es ging noch immer weiter“
„Ja“ wispert mir der Schatten in mein Ohr
Übernimmt das Ruder und sagt
„Vertrau mir.“ - „Es gibt keinen Schatten, ohne Licht“








