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@perfektunperfekte
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Wir 1
Als ich dich zum ersten Mal sah griffst du mir in den Brustkorb. Deine Hand umschloss mein Herz und mit diesem LĂ€cheln hast du mein Leben erhellt. Alles an dir war neu. Aufregend. Irgendwie anders. Dein Wesen glich nichts was ich je zuvor gesehen hatte und berĂŒhrte mich tiefer noch als der Grund der Meere. Dunkles in mir. Helles in mir. VerĂ€nderte mich.
Nun frage ich mich an manchen Tagen welche Narben deines Lebens dich dazu bewegten mich gehen zu lassen. Wie aus den geteilten kleinen Ritualen, den herzlichen Lachen, den Stunden in gedimmtem Licht, uns beiden zusammen, wieder einfach nur jeder fĂŒr sich wurde. Wie aus Liebe nichts weiter wird, als Vergangenheit im Hinterkopf. Wie zweieinhalb Jahre sich in Asche verwandeln. Nicht lĂ€nger die am Boden des Kamins, schon lĂ€ngst drauĂen vom Wind verwirbelt und verblasst.
Wusstest du es schon lĂ€nger oder wurdest du von deinem innersten ĂŒberrascht? War ich komfortabel oder machte dir alles nun Angst? Ich wĂŒnschte sehr ich wĂŒsste mehr als âIch mach das allein.â Ich wĂŒnschte sehr, ich könnte weiterhin bei dir sein.
Denn wie als dieses LĂ€cheln damals im TĂŒrrahmen erschien, will mein Herz einfach nur in deine HandflĂ€che fliehn.
Du 12
Das letzte was ich zu deinem Vater sagte als ich ins Auto stieg
bevor mich deine Mutter zum Bahnhof fuhr:
âKeine Sorge, wir sehen uns wieder, so einfach lasse ich ihn nicht gehen!â
Kannst du meinen Schmerz aus diesem Satz heraus verstehen?
Und hey, ein Teil davon ist wirklich mehr als wahr
Es war zu keiner Zeit einfach, denn wenn ich kÀmpfe, kÀmpfe ich hart.
Deiner Mutter sagte ich:
âIch liebe dich nicht trotz, sondern wegen deiner Artâ
Und darum ist dieses GefĂŒhl jetzt so stark
Denn jedes Wort das meine Lippen verlÀsst ist wahr
Ich liebe ehrlich, tief und laut
Denn du warst mein Leben
Und ich dein Applaus
Ich 2
WÀhrend ich das hier schreibe wÀrmen Sonnenstrahlen mein Gesicht
Zigarettenrauch fĂŒllt meine Lungen, gegessen hab ich auch
Zigarettenrauch? Mag man sich fragen
Und ja nach Jahren des freien atmens
fĂŒllen sich meine Lungen mit Teer
Nicht die schlauste idee
Doch grade jetzt tut mir das Leben damit
einfach weniger weh
All die Dinge die du nieder schriebst
liegen mir schwer auf der Brust
dazu kommen die Gedanken, die Reue, ein Verlust
Viele Dinge wurden gesagt,
aus Wut und aus Frust
Ich spĂŒre mein Herz, es schlĂ€gt schneller als sonst
Als wĂŒrde es sagen âDu lebst, wir schaffen was kommtâ
Ich versuch es zu halten, atme tief in den Bauch
Und im Moment kann ich keinem sagen
was ich wirklich brauch
Denn mein Leben fĂŒhlt sich an als ertrĂ€nk ich im Meer
All die Worte hÀngen wie ein Zementklotz
so schwer
doch ich sehe die Sonne an der OberflÀche scheinen
Sie sagt mir
sei stark
es ist es wert
noch zu bleiben
Ich 4
âWie ist das mein Leben?"
Frage ich mich fast jeden Tag.
Mir gehen immer und immer wieder die Worte aus.
Ich wĂŒnschte so sehr es wĂ€re nicht meins.
Gott klingt das egoistisch doch ich wĂŒnschte mein Leben wĂ€re das Leben einer Freundin und ich sĂ€Ăe am Spielfeldrand.
Zusehend.
Nur involviert in die groĂen Spiele.
Nur dann wenn es zÀhlt.
Ich wĂŒnschte ich wĂ€re nicht die Verlassene.
Nicht die, die nicht genug ist.
Nicht die, mit den zerbrochenen TrÀumen.
Nicht die, ohne Wohnung.
Nicht die, ohne Job.
Nicht die, deren Schwester sie verachtet weil sie sie alleine gelassen hat.
Nicht die, die ein schlechter Mensch ist.
Nicht die, die in seinen letzten Tagen nicht da war.
Nicht die die Angst vor dem heutigen Tag hat.
Heute weil die letzten Worte nicht mehr seinem Gesicht sondern seinem Grabstein gelten.
Ich wĂŒnschte so sehr, ich wĂ€re nicht ich.
Ich wĂŒnschte ich wĂ€re nicht so alleine.
Ich wĂŒnschte die Menschen wĂŒrden aufhören mit zu sagen dass alles gut wird.
Dass das alles eine Chance ist mich neu zu erfinden.
Ich wĂŒnschte die Menschen wĂŒrden sehen, dass mein innerstes in Flammen steht.
Ein Fels in Flammen, denn wo all dieser Schmerz ist, ist auch alles erstarrt.
Wenn ich könnte, wĂŒrde ich davon rennen.
Einfach von mir davon rennen.
Meine Koffer packen,-
doch wo hin soll ich gehen?
Wohin kann mir dieser Schmerz nicht folgen?
Wo bin ich sicher?
Wo bin ich nicht allein?
Wieso kann mein Leben nicht einfach, nicht mein Leben sein?
Ich 3
Ich wĂŒnschte diese Leere lieĂe sich fĂŒllen
Ich wĂŒnschte fast ich wĂ€re ein Mensch der vermeidend vom einen ins nĂ€chste rennt
Denn dann könnte ich diese Leere fĂŒllen
Diese verzehrende Leere die sich an manchen Tagen anfĂŒhlt als hĂ€tte man mich in Brand gesetzt
Immer dann wenn mich etwas verletzt, schĂŒtte ich noch mehr Spiritus darauf und wĂ€rme mich auf
Ich bleibe ruhig, lÀchle laut, falle nicht auf, denn ich mache das mit mir alleine aus
Wie soll man auch beschreiben wie sich diese quĂ€lende Ahnungslosigkeit anfĂŒhlt?
Ist es treffend zu sagen dass ich an manchen Tagen nĂ€her am Label an meinem groĂen Zeh als an einem ehrlichen LĂ€cheln bin? So innerlich?
Dann wieder fĂŒhle ich mich als hĂ€tte ich soeben den höchsten Berg der Welt bestiegen, stolz und voller Freude
Denn ich kann alles schaffen, - wenn ich will
Will ich aufstehen? Heute? Ăberhaupt?
Wo fehle ich wenn ich liegen bleibe? So fĂŒr immer?
Atme diese FrĂŒhlingsluft in meiner Brust so tief ein denn vielleicht will in diesem leeren Loch bald wieder Sommer sein
Was wenn ich weiter mache? Wenn ich lĂ€chle und lache bis ich aus falschem glĂŒcklich sein wieder echtes mache? Was wenn alles gut wird?
Wenn ich dieses LĂ€cheln eines Tages vergesse? Wenn ich mir verzeihe fĂŒr die Zeit in der meine KapazitĂ€t nur reichte mich selbst am Leben zu erhalten? Wenn ich den Worten anderer ĂŒber meinen Wert nicht lĂ€nger glauben schenke?
Was wĂ€re wenn der beste Teil meines Lebens noch vor mir liegt? Wenn all das wirklich fĂŒr etwas gut ist?
Wer bin ich dann?
Du 11
Fuck und diese Nachricht hÀtte ich fast gesendet
Denn du warst mein Ende
Du warst mein alles
Mein Leben
Meine erste Nacht mit Alkohol
Und ich benehm mich daneben
Ich wĂŒnschte du wĂ€rst da
WĂŒnschte ich halt dein Bett im dunkeln warm
Doch du bist weg
Mein Gott so weit weg
Einen Tag entfernt
Du bist nicht lÀnger mein Leben
Mein Herz
Diesen Weg unter Laternen
Den geh ich allein
Und irgendwann
Werde ich jemand anderes sein
Dieses Leben
Das hier ist eine Fantasiegeschichte, denn um sich vorzustellen, wohin dieses Leben verlaufen kann, benötigt der Leser einen ganzen Haufen Fantasie. Nicht dass jemals jemand imstande gewesen wĂ€re, einen Lebensweg einzuschlagen, ohne die Fantasie zu Rate zu ziehen. Selbst das erste Rinnsal, welches zum ersten Mal den jungfrĂ€ulichen Boden der Erde gen OberflĂ€che verlassen hatte, wusste nicht, wo es enden, worin es mĂŒnden wĂŒrde. Es kennt und kannte nur den Anfang. Und mit diesem Gedankenstrom wollen wir beginnen.Â
Wohin also kann mich dieses Leben bringen? Ein Leben, welches ich seit Jahren lebe und von welchem ich genau zu wissen dachte, wo es enden könnte. Doch wie ein Fluss trifft auch ein gelebtes Leben einmal auf einen Stein, auf ein Hindernis, welches es zu ĂŒberwinden gilt. Ich könnte allerdings auch wĂ€hlen, darum herumzugehen. Doch ist das ratsam? Welchen Vorteil verspricht es mir? Je mehr ich darĂŒber nachdenke, ist es wohl besser, diesen Stein, Stein sein zu lassen und als Bestandteil meines Lebensflusses anzuerkennen und zu akzeptieren, denn will ich ihn wirklich missen? Oder will ich ihn ĂŒberschwemmen und ausradieren? Eine Vermutung meinerseits ist, dass es auf die Bedeutsamkeit dieses Felsens ankommt. Im weiteren Verlauf meines Lebens und je lĂ€nger ich damit zu leben lerne, desto mehr wird auch er sich verĂ€ndern. Ich werde an ihm vorĂŒberflieĂen, lĂ€ngst auf neuen Wegen, und doch bleibt er Bestandteil des groĂen Ganzen. Beeinflusst aber fĂŒr den Rest meines hoffentlich langen Lebens, wie ich bestimmte Entscheidungen treffe und bestimmte WĂŒnsche forme. Also wĂ€hlte ich den Weg darum herum. Je weiter sich also mein Fluss durch Berge, WĂ€lder und TĂ€ler windet und schlĂ€ngelt, gerĂ€t er, nicht in Vergessenheit und doch in den Hintergrund. Denn kein Hindernis war je ein Ende. So ĂŒberlege dir als Kind, als du am See, Meer oder im Sandkasten mit Wasser gespielt und mit Steinen und Stöcken versucht hast, es zu stauen. Fand es nicht immer eine Schwachstelle? Einen Weg? Eine Möglichkeit, weiterzumachen oder, beĂ€ngstigenderweise, neu zu beginnen? Solang also die Quelle nicht versiegt und wir uns aufraffen, uns fĂŒr unseren eigenen Weg zu entscheiden und uns selbst zu wĂ€hlen, kann kein Brocken, noch so furchterregend groĂ, uns das Vorangehen verwehren
Und eventuell werden wir ihn eines Tages mit den Wogen unseres Seins umschlieĂen, glatt nach unten schleifen, nachdem wir von ihm gelernt haben, was wir lernen mussten, um unser kraftvollstes Selbst zu werden.
Was aber hĂ€tten wir den Weg darĂŒber gewĂ€hlt? HĂ€tten Mauern, rechts und links, aufrecht erhalten, verstĂ€rkt und nach oben gezogen, um letzten Endes darĂŒber, statt vorbei, zu flieĂen? Eventuell nach langer Zeit des Stillstandes, Schmerzes und Erduldens geht auch hier das Leben weiter.Â
Lieber Leser, so schlieĂ deine Augen. Begib dich an das Ufer eines Flusses und folge seinem Strom. Bemerke die Steine, die in seinem Grund liegen, welche er sanft und leise umflieĂt. Höre das FlĂŒstern der Stromschnellen, die tieferen und ruhigeren Partien, bis du endlich dieses Rauschen hörst. Immer lauter und durchdringender, fast schon tosend. WĂ€hrend du langsam darauf zugehst, machst du dich deiner Entscheidungen bewusst, denn nicht immer ist der Weg herum der einfachere zu gehen. So triffst du auf die Stelle, an der der Fluss sich erhebt. Die AuĂenwĂ€nde zu beiden Seiten eventuell schon leicht verwaschen, ist das UngetĂŒm mittig doch gut zu erkennen und macht sich lautstark bemerkbar. Es wirkt, als hĂ€tte der Fluss sich verzweifelt darum bemĂŒht, es zu verbergen, zu verschleiern, ja, gar mit und unter, seinem ganzen Dasein zu verschlucken. WĂ€hrend du deinen Weg vorbei an diesem Engpass des lebendigen Lebens machst, trifft der SprĂŒhnebel der Unruhe schon dein Gesicht, bevor du es ĂŒberhaupt erblicken kannst. Kalt und laut verspricht er eine Unruhe, einen Einschnitt in all der Idylle. Das Wasser des UngetĂŒms trifft kraftvoll auf das Wasser darunter, das sich schon lĂ€ngst wieder um Ruhe bemĂŒht. Jenes, dem schon klar geworden ist, dass es weiterflieĂen muss, ganz gleich, was es zuvor verwirbelt hat. Du betrachtest das Sprudeln im Zentrum, als die kleinen Rinnsale rechts und links davon deine Aufmerksamkeit gewinnen. Eine Ruhe geht von ihnen aus. Eine Ruhe, die, hĂ€tten wir den Weg der Akzeptanz von vornherein gewĂ€hlt, das UngetĂŒm vielleicht gar nicht erst in solch ein furchterregendes Licht getaucht hĂ€tte.Â
Lieber Leser, versteh mich nicht falsch. Akzeptanz klingt so, als wĂ€re sie einfach zu erlangen, und leider muss ich gestehen, das ist sie in keinem Fall. Dinge als Teil unseres Lebens anzunehmen, die wir weder gewollt, noch irgend eine Macht darĂŒber haben, dass sie uns geschehen, ist nicht einfach. Und dennoch liegt ein gewisser Frieden darin, zu wissen, dass wir diese Wahl haben. Niemand wird sie fĂŒr uns treffen können. Auch das ist ebenso zu gleichen Teilen heilsam wie erschreckend. Es ist ebenso okay, dass wir fĂŒr einen Moment verweilen. Vielleicht auch zwei oder drei Momente vorbeiziehen lassen, um uns zu sammeln, durchzuatmen und uns fĂŒr das Entscheiden, ĂŒber das wir als Einzige jemals irgendeine Art von Macht haben werden.
Unser eigenes Leben.
Ich halte das Ruder fest umklammert
Meine Knöchel scheinen weià unter meiner Haut hervor
Meine Haut, getroffen von kalten Nadelstichen, fĂŒhlt sich nicht lĂ€nger an wie meine
Und der Himmel, hat seinen letzten Glanz der Sonne verloren
Ich bin allein
Stehe alleine am Ruder und reiĂe es herum
Nichts was mich hÀlt, nichts was mich aufhÀlt
Den dunklen Schatten stets an meine FuĂsohlen gepinnt, hoffe ich auf ein Licht am Horizont
âSiehst du es scheinen?â
Frage ich den Schatten
Der mich mit dunklen, mĂŒden Augen ansieht
Als wĂŒrde er mich bedauern
Mein Leben bedauern
Und ich bedauere mit ihm
âIch auch nichtâ höre ich mich sagen
Und blicke nach vorn
âAber es war doch immer Lichtâ flĂŒstere ich leise
Und lockere meine HĂ€nde
Sehe das Blut in meine Knöchel zurĂŒckströmen
âEs ging noch immer weiterâ
âJaâ wispert mir der Schatten in mein Ohr
Ăbernimmt das Ruder und sagt
âVertrau mir.â - âEs gibt keinen Schatten, ohne Lichtâ
day one but make it english
today is day one
long time no see.
time to dream unspecific dreams.
Das ist eine Trennung auf Zeit. Nicht wie man denken mag, du bist nur weit, weiter weg als je jemand von mir weg war, den ich liebe. Du liegst mir in Teilen in der Magengrube und ich muss dich zusammenklauben mit dem Rechen meiner Nerven. Wie mit einer Gabel Buchstabensuppe essen, so fĂŒhlt sich das an. Ich kann sie noch fĂŒhlen, deine Hand auf meiner Hand und dein LĂ€cheln in meinem Gesicht. Denn lĂ€chelst du, lĂ€chel ich. Du bist zuhause fĂŒr mich. Doch warum ist dieses Zuhause so weit weg und ich so zerstreut wie die BlĂ€tter im Herbst. Noch immer farbenfroh, doch am Boden ĂŒberall. Ich weiĂ dass ich dieses LĂ€cheln, dein LĂ€cheln, tragen kann bis du es auffrischt. Nur weil du dort bist, wo der Ahorn gĂ€ngiger ist als die Birke, passen unsere BlĂ€tter doch perfekt zusammen und altes, darf alt bleiben. Denn dein sein, ist mein sein und gemeinsam wird dem Ast ein Blatt entspringen und neues grĂŒnes Leben leben, wo zuvor kunterbuntes Chaos war.
Ich denke Frieden findet sich weniger im werden als viel mehr im sein. Denn wie kann man Frieden finden wenn man zuerst im Unfrieden suchen und werden muss, was man vielleicht als Frieden akzeptieren kann. Also vielleicht? Denn woher weiĂ ich ob es mir mehr Frieden verschaffen wird, mein Sein durch werden zu modifizieren? Wer bin ich denn dann? Will ich mich Tag ein, Leb aus in einem Prozess wiederfinden, der Ă€ndert wer ich bin? Ich spreche hier wohl kaum von dem passiven Ich, welches ohne Wahl und Tröpfchen fĂŒr Tröpfchen in die Regentonne mehr wird und eines Tages fĂ€hig ist sich zu teilen, zu erweitern. Ich spreche vom Ich in der Ecke sitzend, die Knie umarmend und schaukelnd zum ticken meiner Lebensuhr. Was also will ich? Nehme ich es an die Hand und lass es neben und mit mir gehen oder packe ich es bei den Haaren und trete es voran? Bin oder werde Ich? Ich behaupte das verĂ€ndert sich. So wie der Zyklus des Mondes. Heute bin ich und morgen werde ich, was ich hoffe zu sein. Mal Regen, mal Sonnenschein . Mal mehr, mal weniger VollstĂ€ndig und und doch: Ich.
ruhig steht die weide im stĂŒrmischen wind ruhig ist der see, der wind so geschwind meine haare zerzaust, mein herz hĂŒpft wie ein kind und all das nur weil wir zusammen sind
»Metaphernfrost oder Das Haus der (schiefen) Bilder«  â  16. Dezember
Einladung zum Montagsgedicht
An jedem Montag um 16 Uhr gibt es auf dem Wortspielplatz Texte zum Stichwort. Das Stichwort fĂ€llt dieses Mal (warum auch immer) barock/geschwĂ€tzig/metaphorisch/lyrisch aus (wie auch immer). Wer will, kann mitmachen: Am Montag einen selbst verfassten Text zum Thema mit den Tags âmontagsgedichtâ und 'metaphernfrost' oder 'das haus der schiefen bilder' versehen und in den eigenen Blog einstellen. x
zwiespĂ€ltig und zweischneidig, unentschlossen das ist beschlossene sache, dass ich das jetzt mache unabhĂ€ngigkeit von allem und jedem und mir dem mir das ich war, weil ich mich drehte und drehte und abhĂ€ngig, am seidenen faden klebte, nun durchtrennt und es schĂŒtzt mich nichts vor meinem alleinigen, emanzipierten ich