Der nächste Tag bricht an und der Gedanke daran, dass Zoey und Marcel gemeinsan tanzen werden, an der Silberhochzeit meiner eigenen Eltern, gefällt mir, nach wie vor, ganz und gar nicht. Nachdem sich Caro von mir verabschiedet hat, um sich kurz darauf mit einigen Freundinnen zu treffen, rufe ich Marcel an, um ihn zu fragen wo sich Zoey gerade befinden könnte. Er muss es ja schließlich wissen. Ich mache mich nicht großartig fertig und steige direkt in meinen schwarzen Porsche. Ob es gut ist bei Zoey vorbei zuschauen? Ich weiß es nicht, aber ein Versuch ist es wert. Marcel und Zoey sollten wenigstens wissen, was ich von der ganzen Tanznummer halte, oder nicht? Kaum fahre ich in Zoeys Einfahrt hinein, schon erblicke ich sie in Sportkleidung vor ihrer Haustür stehen. „Schick ist es hier!“ grinse ich sie an und komme so locker wie möglich auf sie zu „Was machst du denn hier und woher weißt du wo ich wohne?" möchte Zoey nun von mir wissen und scheint nicht sonderlich erfreut zu seien mich zu sehen. "Marcel hat es mir gesagt und ich muss mal mit dir reden.“ rücke ich direkt mit der Sprache heraus und stecke meine Hände dabei in die Hosentaschen. „Öhm..ok, aber mein Zimmer ist jetzt nicht so mega aufgeräumt..“ meint Zoey etwas verlegen und führt mich geradewegs in ihr Haus. „Hallo Marco!“ begrüßt mich Zoeys Vater direkt und wird ebenfalls von mir gegrüßt. „Das ist meine Mutter, Mama? Das ist Marco, also du weißt schon." stellt mich Zoey nun noch ihrer Mutter vor und ich lächel sie freundlich an. "Freut mich dich mal kennenzulernen!" lächelt sie zurück und scheint wirklich total lieb und nett zu sein, genauso wie ihr Ehemann eben. "Sehe ich ganz genau so.“ gebe ich ihr noch zurück, bevor ich Zoey in ihr Zimmer folge. „Unordentlich..hmm ist klar!“ grinse ich Zoey an und mache es mir direkt auf dem Bett gemütlich. Irgendwie ist das Alles hier gerade etwas komisch. Ich weiß nicht woran es genau liegt, aber es fühlt sich so ungewöhnlich an. „Hübsch hast du es hier aufjedenfall“ lächel ich Zoey nun an und streiche mir nervös durchs Haar. Wie verhält man sich denn bitte in so einer Situation? „Es geht um Gestern und auch um das Tanzen auf der Silberhochzeit..“ setze ich nun an, woraufhin sich Zoey ein wenig zurück lehnt. „Dann schiess mal los.“ seuftzt sie nun und blickt mich neugierig an. „Wieso tanzen?" stelle ich nun meine erste Frage und komme mir dabei irgendwie total doof vor. "Marcel hat das vorgeschlagen und deine Eltern haben zugestimmt und waren begeistert." antwortet Zoey mir nun und scheint schon auf die nächste Frage zu warten. "Du warst also bei meinen Eltern zuhause?" harke ich nun weiter nach und werde immer unzufriedener mit der Gesamtsituation. Zoey ist meinen Eltern nun schon zweimal über den Weg gelaufen und ich war nicht einmal dabei. "Ja, Marcel hat mich mitgenommen und ich muss sagen, deine Mutter kann verdammt lecker kochen!“ wackelt Zoey mit ihren Augenbrauen und streicht sich dabei über den Bauch. „Sie wissen aber nicht wer du bist oder?" wende ich nun ein und runzle meine Strin ein wenig. "Doch, dass ich Marios Ex Freundin bin und Marcels beste Freundin sowie auch wieder Marios, aber von dir und mir wissen sie nichts, keine Sorge.“ gibt mir Zoey zurück, was mich ein wenig aufatmen lässt. „Gut..man du musst mir helfen, es klingt doof, vorallem weil ich deshalb zu dir komme, aber du musst mir mit Caro helfen?" platzt es nun aus mir heraus und stoße bei Zoey dabei auf totales Unverständnis – "Ich?!" – "Ja, ich sag ja das klingt doof."– "Sehr ja!“ bejaht sie nun meine Aussage und setzt sich dabei wieder richtig hin. „Maaan, sie…sie fühlt sich vernachlässigt und sagt, dass sie ständige Blickwechsel zwischen dir und mir sieht.." versuche ich Zoey nun zu erklären und bemerke, dass dieses Gespräch hier irgendwie total unangebracht ist. – "und das streitest du ab?"–" Siehst du das etwa auch?!“ meine ich nun total verwirrt und erhebe eine meiner Augenbrauen. Zoey nickt nur und antwortet mir nun: „Man Marco, ganz ehrlich..sowas wie du gestern im Laden gesagt hast, schmeichelt mir, aber es verletzt Caro und ich kam mir da auch echt dämlich vor, als du das gesagt hast. Du musst dein Mundwerk manchmal wirklich etwas unter Kontrolle halten und wenn nicht, dann musst du mit Caro Schluss machen wenn du dir nicht sicher bist was du willst.“. Noch bevor ich etwas sagen kann, betritt ein verschwitzer Marcel das Zimmer und zieht sich kurz daraufhin das Oberteil aus. „Ähmmm Bro? Wieso ziehst du dich direkt aus wenn du rein kommst?" möchte ich nun von ihm wissen und werfe ihm einen ziemlich warnenden Blick zu. "Weil ich hier momentan wohne und das immer so mache?" gibt er mir ziemlich locker zurück und grinst dabei nur blöd. Manchmal könnte ich diesen Typ echt gegen die Wand klatschen. Aber so ist das nunmal mit Freunden.. "Ja, aber Zoey ist hier?" erwidere ich ihm nun und werfe Zoey einen kurzen Blick zu. "Und? Wir ziehen nächste Woche zusammen, da kann sie sich schon mal an den Anblick gewöhnen oder ist da jemand eifersüchtig?" erklärt mir Marcel nun ziemlich frech und grinst mich weiterhin blöd an. "Ich? Quatsch, macht mal ruhig, ich muss jetzt eh wieder los mit Caro Essen gehen um sie wieder etwas zu beruhigen, weil sie nicht weis das ich hier bin, also wir sehen uns die Tage!“ sind meine letzen Worte und so verlasse ich ohne eine richtige Verabschiedung das Zimmer. War das gerade sein ernst? „Dann kann sie sich schon mal an den Anblick gewöhnen“, der denkt auch er könnte sich alles leisten. Und Zoey? Unbeschreiblich das Ganze. Ich schüttele empört den Kopf und rase die Treppen zum Eingang förmlich herunter. Leider nicht ohne Folgen. Nachdem ich die Kurve zum Wohnzimmer ziemlich scharf geschnitten habe, stoße ich gegen ein Regal und damit gerät auch eine Vase ins Schaukeln und zerbricht kurzdarauf am Boden. „Mist!“ fluche ich und gehe mir ein wenig überfordert durch die Haare. Zoeys Eltern betreten gleichzeitig den Flur und blicken abwechselnd die Scherben und dann mich an. „Das tut mir wirklich schrecklich leid! Ich ersetze ihnen die Vase selbstverständlich!“ entschuldige ich mich sofort und muss zugeben, dass mir die Situation gerade wirklich unheimlich peinlich ist. „Ach Marco, wir waren doch schon beim du!“ lächelt Zoeys Vater mich an und klopft mir aufbauend auf die Schulter. „Und die Vase war eh längst fällig um weggeworfen zu werden. Alles gut!“ wirft Zoeys Mutter nun ein und wirkt ebenfalls unglaublich freundlich. „Ich werde mir trotzdem etwas einfallen lassen! Kann ich noch schnell aufräumen helfen, bevor ich weg muss?“ möchte ich nun von den Beiden wissen und werfe einen kurzen Blick zur Treppe, doch von Zoey und Marcel ist nichts zu sehen. Vielleicht war das Klirren der Vase zu leise, oder die beiden haben eben wichtigeres zu tun... „Nein, nein ich mach das schon! Aber Marco, ist bei dir alles gut, oder wieso verlässt du uns schon wieder?“ schlägt mir Zoeys Mutter mein Angebot aus und blickt mich nun etwas besorgt an. Noch in Gedanken versunken schüttele ich den Kopf und meine dann etwas stotternd: „Alles gut! Ich hab nur noch ein paar wichtige Termine. Ich hoffe man sieht sich!“ verabschiede ich mich von Zoeys Eltern und bekomme noch ein paar Dinge hinterher gerufen, die ich allerdings nicht so recht verstehe. Mit Caro schluss machen, mit Caro schluss machen. Immer wieder gehen mir diese Worte durch den Kopf. Soll es das wirklich gewesen sein? Ich schüttele meinen Kopf und mache mich schließlich auf den Weg nach Hause. Es vergehen einige Tage bis zur Silberhochzeit, doch keine einzige Minute vergeht, an der ich mir über die jetzige Situation keine Gedanken mache. „Caro? Bist du fertig?“ rufe ich meiner Freundin zu und werfe ein paar letzte kontrollierende Blicke in den Spiegel. Schwarzer Anzug und schwarze Schuhe. Ganz klassisch. So wie ich aussehe, könnte auch ich heute vor den Altar treten, aber das kommt für mich in den nächsten Jahren ganz und gar nicht in Frage. „Gleich.“ kommt es stumpf aus dem Badezimmer zurück und ich warte noch circa 10 weitere Minuten, bis Carolin das Zimmer betritt. Nicht nur ich spüren diese seltsame Stimmung, die sich zur Zeit zu Hause aufbaut. Von Tag zu Tag wird es schlimmer und anstatt sich halbwegs liebevoll zu behandeln, nehmen wir immer mehr und mehr Abstand voneinander. Schon zweimal habe ich Caro dabei erwischt, wie sie sich im Zimmer eingesperrt hat und mit irgendwem telefoniert hat. Wer das genau war? Keine Ahnung. „Du siehst toll aus Schatz.“ lächel ich Caro nun an und greife nach den Schlüsseln, die noch auf der Kommode platziert sind. „Danke, du auch.“ Gibt sie mir nun zurück und folgt mir nach draußen zum Auto. Das kann ja ein super Abend werden. Im Auto herrscht weiter Stille. „Du Marco?“ meint Caro nun ziemlich leise und ich kann im Augenwinkel beobachten, dass sie ziemlich betrübt aus der Scheibe blickt. „Ja?“ gebe ich ihr zurück und schneide im selben Moment eine Kurve etwas zu eng. „Ich weiß, dass das gerade nicht der beste Moment ist um darüber zu reden, aber du weißt doch bestimmt noch, dass ich meine Arbeit damals aufgegeben habe..Wegen der ganzen Sache mit meinem Ex.“ Beginnt sie nun mir zu erzählen und stößt bei mir dabei auf völliges Unverständnis. „Ja, und? Was soll damit sein?“ möchte ich nun von ihr wissen und steuere den Konditor an, um bei diesem eine riesige Torte abzuholen. „Nun ja…ich habe überlegt doch nochmal einzusteigen. Vielleicht eine Fortbildung zu belegen oder so.“ fährt sie fort und wirft mir einen kurzen Blick zu, bevor sie sich wieder zum Fenster wendet. „Ist doch gut, das freut mich für dich…“ antworte ich ihr nun und verstehe ihr Problem ganz und gar nicht. „Nun ja, das ist nicht alles…“ erwidert sie mir nun und macht mich damit nur noch nervöser, als ich es ohnehin schon bin. „Dann rück schon raus damit!“ fordere ich sie nun auf und lächele sie für einige sekundenlang an. „Im Ausland. Ich möchte dafür ins Ausland.“ Platzt es nun aus ihr heraus und mein Gesichtsausdruck verändert sich in wenigen Sekunden, bevor ich ruckartig am Straßenrand anhalte. „Caro? Du weißt, dass ich hier nicht weg kann. Wegen meinem Beruf und allem…“ versuche ich ihr klar zu machen, doch sie scheint die Konsequenzen schon längst überdacht zu haben. Caro nickt nur und greift dann nach meiner Hand. „Marco…es ist einfach schwierig zur Zeit. Aber ich sehe doch, dass du überhaupt nicht dazu bereit bist mit mir zusammen zu ziehen. Du bist einfach nicht bereit. Und ich bin es nicht meine kompletten Chancen aufzugeben für dich. Ich hoffe du verstehst das…“ meint Caro nun und blickt mir lange und ziemlich tief in die Augen. „War es das jetzt?“ möchte ich von ihr wissen und komme gerade auf gar nichts mehr klar. Wieder nickt Caro nur und verkneift sich einige Tränen. „Wieso sagst du mir das jetzt?“ möchte ich von ihr wissen und halte dem langen Blickkontakt einfach nicht mehr stand. „Ich konnte es nicht mehr für mich behalten…es tut mir so leid.“ Entschuldigt sie sich nun und streicht mir zärtlich über die Wange. „Ich liebe dich, ich hoffe du weißt das…“ meine ich nun und blicke ihr ein weiteres Mal in die Augen. Carolin lächelt liebevoll und gibt mir nun einen Kuss auf die Lippen. „Ich weiß, ich dich auch. Aber jemand anderen liebst du mehr, bitte realisier das Marco. Du stehst dir selbst im Weg.“ Flüstert Caro nun schon fast und lässt sich schließlich doch einige Tränen über die Wangen kullern. Ich schüttele den Kopf. Das Alles kann doch gerade nicht die Realität sein. „Soll ich dich nach Hause fahren?“ möchte ich nun von Caro wissen und streife ihr einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. „Wenn du das möchtest…“ gibt sie mir nun zurück und lehnt ihren Kopf an meine Hand. „Nein, eigentlich nicht. Meinst du nicht, dass wir die letzten Tage genießen sollten? Ich meine wir hatten auch echt gute Zeiten und so schwer es jetzt auch ist, ich möchte dich gerne sehen, bevor du weg gehst.“ Erkläre ich ihr nun und muss schlucken. „Ist gut und deine Familie? Was sollen wir denen sagen?“ blickt mich Caro fragend an und legt ihren Kopf dabei fragend zur Seite. „Mir wäre es ganz lieb, wenn die nichts davon erfahren würden. Jedenfalls heute nicht…“. „Alles klar.“ Beendet Caro das Gespräch vorerst und wieder wird es ziemlich still im Auto. Nachdem ich die Torte abgeholt habe, geht es geradewegs zur Location. Wir Beide sind selbstverständlich eine der Ersten und somit bleibt mir genug Zeit, meinen Eltern nochmal persönlich zu gratulieren und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. „Ach Carolin du siehst wirklich bezaubernd aus!“ lächelt meine Mutter Caro nun an und nimmt sie liebevoll in den Arm. „Dankeschön! Aber das kann ich nur zurückgeben. Mehr als das sogar! Wirklich wunderschön!“ gibt sie meiner Mutter nun zurück und lächelt unglaublich freundlich zurück. „Marco du siehst aus wie dein Vater in jungen Jahren…Da war er auch noch so ein schicker Kerl!“ gibt mir meine Mutter nun einen Kuss auf die Wange und bekommt dabei von meinem Vater ins Wort geredet: „Ach nur damals!?“. Beide müssen lachen. „Ach du weißt doch wie ich es meine…“ schmunzelt meine Mutter meinen Vater nun an und auch ich muss schmunzeln. Die Beiden haben es wirklich geschafft. Immer noch so verliebt wie am ersten Tag. Nach und nach trudeln die Gäste ein und die Location füllt sich. „Wie lange noch?“ möchte ich nun von Caro wissen und diese scheint direkt zu verstehen was ich damit meine. „Höchstens drei Wochen.“. Ich nicke nur und greife nun nach ihrer Hand um mit ihr zusammen ein paar meiner Verwandten zu begrüßen. „Marco! Alles klar bei dir?“ grinst mich Mario nun an und kommt mir entgegen gelaufen. „Immer doch und bei dir?“ ich grinse zurück und begrüße diesen mit eine Handschlag und einer kurzen Umarmung. „Wo ist Zoey? Wolltet ihr nicht zusammen kommen?“ möchte ich nun von ihm wissen und blicke mich suchend nach ihr um. „Eigentlich schon…aber wegen der Aufführung kommt sie mit Marcel zusammen.“ Gibt Mario mir nun zurück, während er Caro mit Küsschen auf die Wangen begrüßt. Bevor ich etwas erwidern kann fragt mich Mario nach meinen Eltern. „Die stehen am hintersten Tisch und quatschen dort gerade mit meiner Tante…Gesell dich einfach dazu!“ gebe ich ihm Bescheid und wende mich nun wieder Caro zu. „Magst du was trinken?“. Diese nickt nur und setzt sich an einen der Tische, ehe ich mich auf den Weg zum Getränke holen mache. Marcel und Zoey kommen also zusammen. Nicht das ich eifersüchtig wäre, aber wieso hat mir Fornell nicht einfach schon früher gesagt, dass er etwas von meiner Ex will? Ich schnaube tief durch und bekomme plötzlich auf die Schulter geklopft. Zu meiner Verwunderung drehe ich mich mit meinen beiden Gläsern in der Hand, sehr elegant um und blicke nun zuerst in die Augen von Marcel und nun in die von Zoey. „Wenn man vom Teufel spricht…“ murmle ich leise vor mich hin und werde von beiden mit einer Umarmung begrüßt. „Ich muss dann auch mal wieder zu Caro.“ Wende ich mich schlussendlich einfach von Marcel und Zoey ab und bringe Carolin ihr Getränk. „Da seid ihr ja! Ich habe euch schon überall gesucht! Wollt ihr beide vielleicht etwas mehr zusammen rücken für ein Foto?“ möchte eine meiner weit entfernten Cousinen nun von uns wissen und blickt durch ihre Spiegelreflexkamera. Freundlich lächeln Caro und ich in die Kamera und werden danach zu einem Kuss animiert: „Ach kommt schon, bitte! Für deine Eltern Marco! Das kommt alles in ein Fotoalbum und wird ihnen anschließend noch geschenkt…“. Caro und ich gucken uns im selben Moment etwas misstrauisch an, ehe wir uns meiner Eltern zu Liebe auf den Mund küssen. „Danke!“ verabschiedet sich die Cousine und ich sehe wie Marcel auf mich zugelaufen kommt. „Können wir mal kurz reden Bro?“ bittet er mich nun und wirft Caro davor ein leichtes Lächeln zu. „Nein, gerade ist schlecht. Hol Zoey doch etwas zu trinken oder führe sie zu Mario falls ihr euch noch nicht gesehen habt. Ich habe etwas mit Caro zu besprechen.“ Wimmle ich ihn ganz einfach ab und werde nun ein wenig verdutzt von ihm angeblickt. Kurz darauf sehe ich ihn zu Zoey laufen und ihr irgendetwas ins Ohr tuscheln. „Hast du wirklich etwas mit mir zu bereden?“ möchte Caro nun etwas nachdenklich von mir wissen und blickt mir in die Augen. „War das eben sehr komisch?“ möchte ich nun von ihr wissen und streiche mir unsicher durch die Haare. „Was? Wie du Marcel abblitzen lassen hast?“ blickt mich Caro nun ziemlich verwirrt an und rückt sich ihr Kleid ein wenig zurecht. „Nein, das mit dem Kuss eben…“ stelle ich nun richtig und höre Marios Stimme aus allen anderen heraus: „Und er wollte nicht mit dir reden? Zoey versuch du es doch einmal!“. „Ach das…Nein, ich denke das war okay. Wir sollten es zwar vielleicht nicht ständig wiederholen, aber ich hab damit kein Problem.“ Gibt mir Caro nun zurück und lächelt mich an, bevor sie von meinen Eltern zu sich gerufen wird.