I want peter Parker to be brought back
So anytime he is mildly inconvenienced by something he can just be like “I died for you/this!?” Followed by any slightly larger inconvenience being a response of “Living sucks somebody call thanos for me.”
seen from Canada

seen from Ukraine
seen from United States
seen from Italy

seen from Ukraine
seen from Italy
seen from United States

seen from United States

seen from United States

seen from Germany

seen from Malaysia

seen from United States

seen from Malaysia
seen from Germany

seen from Malaysia
seen from Türkiye

seen from Spain
seen from United States
seen from China

seen from Malaysia
I want peter Parker to be brought back
So anytime he is mildly inconvenienced by something he can just be like “I died for you/this!?” Followed by any slightly larger inconvenience being a response of “Living sucks somebody call thanos for me.”
Avengers: Infinity War
Regie: Anthony Russo & Joe Russo Gesehen am: 30.04.2018 Wertung: 10/10
„Er ist aus dem Weltall und hier, um einem Zauberer ne Halskette zu klauen.“
Eine ihrer großen Stärken war es, dass es den bisherigen Marvelfilmen häufig gelang, auf interessanten philosophischen Prämissen und moralischen Dilemmata aufzubauen. Als Beispiel hierfür denke man an die gute alte utilitaristische Frage nach den Kollateralschäden im zweiten Captain America Film oder den misanthropischen Fatalismus in „Age of Ultron“. Letzterer wird nun in gewissem Sinne auch in „Infinity War“ aufgegriffen und mit dem alten plutokratischen Mythos der Überbevölkerung verbunden, wobei diese Prämisse neben dem Menschen mal eben auf alles Leben im Universum ausgeweitet wird. So viel zum Thema Höher-Schneller-Weiter. Über diese Ausgangsprämisse hinaus gelingt es dem neuen „Avengers: Infinitiy War“ jedoch auch, alles andere einzulösen, was er zu versprechen schien.
Dies beginnt damit, dass bis auf zwei Ausnahmen wirklich das gesamte bisherige Personal des Marvel Universe in einem Film zusammengeführt wird. Natürlich sinkt hierdurch die Screentime der einzelnen Helden, aber wie es den beiden Russos trotz dieser Fülle an Charakteren gelingt, einen stringenten und klaren roten Faden zu spinnen ist schon beeindruckend. Die größte Aufmerksamkeit wird dabei dem ultimativen Gegner Thanos gewidmet, der nach wiederholten Kurzauftritten nun vollständig als Figur eingeführt wird. Der Wert, der hier dabei darauf gelegt wird, eine ernstzunehmende Charakterentwicklung zu betreiben, ist genau jenes, was das Marvel Universe von dem konkurrierendem DC-Debakel um den völlig misslungen „Justice League“ qualitativ unterscheidet. Denn Thanos ist eine vollwertige Figur und eben nicht nur der ultimative Endgegner. So ist sein Fanatismus natürlich verdammungswürdig, aber er hat durchaus Gründe für das, was er tut, und ist nicht einfach nur böse. Unter diesen Grundbedingungen schrumpfen die immerhin 149 Minuten zu einem absolut kurzweiligen Kinovergnügen zusammen, das wirklich alles zu bieten hat, was sich das Marvelherz wünschen kann. „Avengers: Infinitiy War“ ist komisch, tragisch, furios und unglaublich unterhaltsam und lässt seine Zuschauer mit einem Cliffhanger zurück, der sich gewaschen hat. Für die Fans der bunten Megaerzählung dürfte es nicht leicht werden, die nächsten Monate mit warten zu verbringen.
Rico Handorf