A Tale of Two Giants
by Philip Watson
Long ago, an Irish giant named Finn MacCool roamed the north coast, where he could look across the narrow sea of Moyle to Scotland. A Scottish giant, Benandonner, was Finn’s greatest rival, challenging his strength and reputation. As the two giants had never met, Finn decided to invite Benandonner to Ireland, to engage in a decisive battle. There was no boat large enough to carry giants, so Finn built a causeway of huge stones across the water so that the Scottish giant could travel to dry land; thus he would have no excuse to avoid the confrontation.
However, as big Ben approached, Finn realized to his horror that his opponent was a larger and more fearsome rival than he anticipated. He fled to his home in the nearby hills, and like any sensible man, asked his wife for advice. Oonagh, a practical woman, disguised Finn as a baby, complete with large nightgown and bonnet. She placed him in a huge, hastily made cradle, telling him to keep quiet and pretend to sleep, as Benandonner’s great shadow darkened the door.
Oonagh brought the Scottish giant in for tea, pleading with him not to waken Finn’s child. Looking at the massive ‘baby’ lying in the cradle, Benandonner took fright, saying that if this was the child, he had no wish to meet the father. He fled back to Scotland, ripping up the causeway behind him, terrified that the awful Finn might follow him home.
Eine Geschichte von Zwei Riesen
von Philip Watson
Vor langer Zeit durchstreifte ein irischer Riese namens Finn MacCool die Nordküste, von wo aus er die Meerenge von Moyle nach Schottand überblicken konnte. Ein schottischer Riese, Benandonner, war Finns größter Rivale, der seine Stärke und seinen Ruf anfocht. Weil die zwei Riesen sich nie getroffen hatten, entschied Finn Benandonner nach Irland einzuladen, um den entscheidenden Kampf auszutragen. Es gab kein Boot, das groß genug war, um einen Riesen zu befördern, also baute Finn einen Damm aus gewaltigen Steinen über das Wasser, damit der schottische Riese über Festland reisen konnte; auf diese Art hatte er keine Ausrede, um der Konfrontation auszuweichen.
Als der große Ben sich jedoch näherte, erkannte Finn zu seinem Schrecken, dass sein Gegner ein größerer und furchterregenderer Konkurrent war, als er erwartet hatte. Er floh zu seinem Haus in den nahegelegenen Hügeln und fragte – wie jeder vernünftige Mann – seine Frau um Rat. Oonagh, eine praktische Frau, verkleidete Finn als Baby, komplett mit großem Nachthemd und Haube. Sie platzierte ihn in einer riesigen, eilig hergestellten Wiege, wies ihn an leise zu bleiben und so zu tun, als würde er schlafen, als auch schon Benandonners beträchtlicher Schatten die Tür verdunkelte.
Oonagh brachte den schottischen Riesen für einen Tee herein, bittend er möge Finns Kind nicht aufwecken. Benandonner schaute auf das gewaltige „Baby“ das in der Wiege lag, erschrak und sagte sich, wenn das das Kind ist, hatte er kein Verlangen, den Vater zu treffen. Er floh zurück nach Schottland, den Damm hinter sich zerstörend, aus lauter Angst der furchtbare Finn könnte ihm nach Hause folgen.
// Giant’s Causeway, Northern Ireland // 27. October 2017









