Juli - von belgischen Hauptstädten, Weltmeistern, verpassten Bands, verlorenen Handys und 18ern.
Der Juli - ein für mich äußerst turbulenter Monat.
Als erstes stand die Präsentation meiner Seminararbeit vor meiner Tür, hab ich Gott sei Dank überlebt (ich hasse jegliche Präsentationen). Weiter gings mit der seit Juni stattfindenden Weltmeisterschaft im Fußball in Brasilien. Meine beste Läo und ich schauten das Finale Deutschland gegen Argentinien zusammen mit ihrer Schwester und noch so ein paar anderen Leuten aus Nasgenstadt in deren Jugendhaus auf ner Leinwand. Boah was war das ein Krimi! Bei mir waren bis zum entscheidenden Treffer alle Nerven durchgebrannt, daher explodierte in mir so ziemlich alles, als der Schlusspfiff ertönte und der ganze Raum zu beben begann. Das nächtliche Autokorso nach Hause durfte dann natürlich auch nicht fehlen.
Gleich am nächsten Tag ging es dann los nach Brüssel auf Studienfaaaaaahrt! :D Um neun Uhr morgens ging es in Munderkingen los, mit dem Zug - und dort wusste ich noch nicht, wie nervenaufreibend diese Zugfahrt noch werden würde. Wir mussten in Ulm umsteigen. Rein aus dem Zug, Koffer die Treppen runter, Koffer die Treppen rauf, rein in den Zug. So ging das Spiel insgesamt in Ulm, Stuttgart, Köln, Aachen und irgendeinem belgischen Kaff mitten in der Pampa, bis wir dann endlich am Brüsseler Südbahnhof ankamen. Wer jetzt denkt, yay endlich da, der hat definitiv falsch gedacht. Die Reise ging nämlich zu Fuß weiter einmal quer durch die Stadt, da unsere werten Reiseführer aka Lehrer nicht die Spur einer Peilung hatten, wo es denn zum Hotel ging. Natürlich kam es, wie es kommen musste. Statt meinem Ratschlag zu folgen und den direkten Weg am Kanal entlang zu nehmen (ich hatte bereits schon auf Bildern gesehen, dass das Hotel an einem Kanal lag), machte meine Klasse noch eine nette Exkursion durch das schlimmste Ghetto der Stadt. Alles war voll mit Algeriern, Albanern, Türken, Afghanen und anderen Kulturen aus dem nahen Osten. Dazu noch die grob gepflasterte Straße demolierte einige Rollen an unseren Koffern. Meiner blieb Gott sei Dank unbeschadet thank jesus. An dem Ankunftstag wollte ich einfach nur was essen und dann in irgendein Bett und schlafen. :D Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön ...
Am nächsten Tag durften wir uns einer Stadtführung unterziehen, die es in sich hatte. Ich konnte am Abend nicht mehr laufen. Der nächste Tag war für das Comicmuseum und EU-Parlament reserviert - letzteres natürlich Pflicht, wenn man mit seiner Gemeinschaftskunde Lehrerin in Brüssel umherwandelt.
Ansonsten waren wir Donnerstag noch beim Bowling, Freitag gings dann auch schon wieder Richtung Heimat. Eine Rückreise, die ich in meinem Leben nicht vergessen werde. Der 18., der Tag, an dem My First Band auf einem Stadtfest in Hamm ein paar Songs trällern sollte. Pure Hölle dieser Tag, denn nicht nur die Rückfahrt mit dem mega Gepäck war übel anstrengend, dazu kam noch eine abartige Affenhitze und die Tatsache, dass der Zug von Aachen nach Köln, in dem ich saß, bis nach Hamm weiterfahren würde. Ich hätte also, wenn ich die Zeit gehabt hätte, einfach sitzenbleiben können und wäre dann ein paar Minuten später vor Antti & Co. gestanden. Super, dass ich das nicht gemacht und stattdessen am Kölner HBF mein Handy verloren hab. :D Gott was war das ein Drama! So durfte ich dann die restlichen vier Stunden Zugfahrt nach Hause ohne Handy verbringen. Im Endeffekt hab ichs aber dann ein paar Tage später ersetzt bekommen :D
Einen Tag, nachdem ich von der Studienfahrt nach Hause gekommen bin, bin ich schon weiter nach München gefahren. Wieder einmal :D Grund dafür war der 18. Geburtstag meiner allerliebsten Eva, die ich letztes Jahr in England kennenlernen durfte. Es wurde ein Grillabend der Extraklasse geschmissen, wobei ich auch Marina wiedersehen durfte. :)
Ansonsten mussten im Juli noch einige Vorbereitungen für den kleinen Trip nach Canet getroffen werden, das wars aber auch schon :D












