Sich eine Tasse Kaffee zuzubereiten scheint die einfachste Sache der Welt zu sein. Aber haben Sie schon einmal an alle Menschen gedacht, die zur Produktion dieses Kaffees beigetragen haben? Mehr als 60 Millionen Menschen sind in der Kaffeeindustrie beschäftigt. Entdecken Sie hier, wie viel Arbeit und Sorgfalt nötig sind, damit Sie diese Tasse Kaffee genießen können.
Alles beginnt auf den Plantagen, wo die Kaffeebauern die Kaffeesträucher hegen und pflegen und die Kaffeekirschen ernten, in der Regel von Hand. Danach müssen die Bohnen aus dem Fruchtfleisch gelöst werden. Dazu wird die Kirsche entweder in der Sonne getrocknet oder in einer Pulping-Maschine gewaschen.
Wegen ihrer grünlichen Farbe werden trockene Bohnen auch «grüne Bohnen» genannt. Sie werden meistens exportiert, um gemischt und geröstet zu werden.
Durch die Mischung verschiedener Arten von Bohnen kann man dem Kaffee einen abgerundeten Geschmack verleihen. Wenn man die richtige Mischung gefunden hat, beginnt die wichtigste Phase der Kaffeeproduktion: die Röstung.
Bei der Röstung entfalten die grünen Bohnen ihr Aroma und ihren Geschmack. Je nach Röster und gewünschtem Geschmack werden die grünen Bohnen während 3 bis 12 Minuten bei 180 bis 240°C geröstet.
Bevor aus den gerösteten Bohnen Kaffee gemacht werden kann, müssen sie gemahlen werden. Beim Mahlen vergrößert sich die Oberfläche des Kaffees. So kann man die Aromen leichter extrahieren.
Um einen löslichen Kaffee zu erhalten, wird der gemahlene Kaffee aufgebrüht und dann getrocknet. Die Trocknung erfolgt entweder heiß (Sprühtrocknung) oder kalt (Gefriertrocknung).
Anschließend wird der Kaffee verpackt und in die Geschäfte geliefert.
Kaffee wird in Afrika, Asien und Lateinamerika angebaut, in einer Region zwischen den Wendekreisen von Krebs und Steinbock, die auch „Kaffeegürtel“ genannt wird. Brasilien ist der wichtigste Kaffeeproduzent, gefolgt von Vietnam und Kolumbien.
Manche Länder haben sich auf eine einzige Bohnensorte spezialisiert. Robusta-Kaffee wird in tiefen Lagen – vom Meeresspiegel bis zu einer Höhe von 800 m ü. M. - angebaut, vor allem in Vietnam, Brasilien und Indonesien.
Arabica-Kaffee wächst in höheren Lagen, meistens über 800 m und bis in Höhen von 2500 m. Brasilien, Kolumbien, Äthiopien, Zentralamerika, Mexiko, Indien und Ostafrika gehören zu den wichtigsten Regionen, in denen Arabica angebaut wird.
Der Geschmack des Kaffees ist typisch für die Region, in der er angebaut wird. Er wird von der Qualität des Bodens und den klimatischen Verhältnissen beeinflusst. Costa Rica produziert zum Beispiel einen milden Kaffee, der etwas nach Haselnüssen schmeckt, während sich der indonesische Kaffee durch einen dichten, weichen Kaffee auszeichnet. Der äthiopische Kaffee ist für sein rundes, starkes Aroma begehrt.
Die Produktion von NESCAFÉ
NESCAFÉ wird in einem einzigartigen Verfahren hergestellt, das mit der Auswahl der grünen Bohnen beginnt. Zur Sicherung der Qualität wird während der Herstellung jeder Schritt genau kontrolliert und überwacht.
Nach dem Mischen werden die grünen Kaffeebohnen geröstet. Geschmack und Aromaprofil werden durch die Dauer und Temperatur der Röstung festgelegt. Anschließend werden die Bohnen gemahlen und aufgebrüht. Zuletzt wird der Kaffee-Extrakt durch Verdampfung und Trocknung in Granulat oder Pulver verwandelt: Das ist der Kaffee, den Sie für eine feine Tasse NESCAFÉ brauchen.
Für uns bedeutet Produktion aber mehr als die Herstellung von hochwertigem Kaffee. Wir legen Wert auf Kaffee, der sozial- und umweltverträglich hergestellt wird.
Unsere Philosophie ist im NESCAFÉ-Plan verankert, einer 2010 gestarteten weltweiten Initiative zur Förderung eines verantwortungsvollen Handelns im Anbau, in der Produktion und beim Konsum von Kaffee.
Im Rahmen dieses Plans verbessern wir unsere Produktionsprozesse, indem wir Wasser- und Energieverbrauch sowie die Emission von Treibhausgasen aus unseren Fabriken und im Verkehr senken.