Die vier Highlights von KAGIDA
Die vier Highlights der insgesamt recht erbärmlichen Kundgebung "Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes" (in chronologischer Reihenfolge):
1. Der gescheiterte Versuch des Anmelders, Organisators und Hauptredners Michael Viehmann, das Wort "jüdisch" auszusprechen, als er "den Schutz und die Bewahrung unserer Identität und des christlich-jüdig...jüdischen Abendlandkultur" (sic!) forderte. Im Gegensatz zu den vorherigen Forderungen gab es hier auch keinen Applaus, warum nur?
2. Viehmann: "Es wird immer behauptet, wir seien gegen den Islamismus. Ich sage: nein!"
3. Viehmann: "Wir wollen, dass Weihnachen Weihnachten bleibt."
4. Viehmann: (hat nach reiflicher Überlegung entschieden, dass eine Demonstration mit 60 Leuten etwas mickerig aussähe, und es ergo bei der Auftaktkundgebung zu belassen) "Wir haben uns aus Sicherheitsgründen dagegen entschieden, die Demonstration nicht zu machen. [...]"
Kundgebungsteilnehmer: (drängt ans Mikrofon, sagt irgendwas mit Presse.)
Viehmann: "Was wolln wir denn von der Presse?"
Kundgebungsteilnehmer: (moralisch, in der Opferrolle) "Also ich würde vorschlagen, sollte hier jemand von der Kasseler Presse stehen, dann soll er doch bitte mal hierher kommen und uns versprechen, dass er morgen, dass wir dann in der Zeitung morgen lesen: Wir durften nicht gehen. Das muss möglich sein."
Viehmann: (leicht zerknirscht) "Wir dürfen schon, das ist nicht richtig, aber es geht hier um Sicherheit und Sicherheit geht in dem Fall vor..."