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Die Antwort hierfür gab uns die Software-Firma CSS, in Kooperation mit Kapsch AG, indem sie eine APP entwickelte, die das Herzstück von TVP, die Memory Map von Nikolaus Gansterer, mit Google Maps verknüpft und Informationen rund ums Projekt auf nutzerfreundliche Weise zur Verfügung stellt. Die fertige APP begleitete uns nicht nur durch das letzte Jahr, sie wird auch noch in Zukunft die Erinnerung an TVP in den Straßen Wiens aufrechterhalten, für Schulklassen, Tourist_innen, Alteingesessene. Die drei CSS-Gesichter, die hinter dem fertigen Produkt stecken, heißen Isabel Birnstingl, Johannes Widmann und Hans-Peter Zillner. Gemeinsam haben sie mit viel Geduld und Liebe zum Detail die TVP-APP zum Leben erweckt. Kurz nach unserer Eröffnung traf ich mich mit ihnen, um mehr über sie und ihre Arbeit zu erfahren. Hier könnt ihr das Gespräch über gute Lösungen, Personen im Kopf und maßstabsgetreue Karten nachlesen:
Warum habt ihr euch dafür entschieden die APP zu gestalten? Was hat euch an dem Projekt interessiert?
Zillner: Einerseits ist es als interessantes Thema auf jeden Fall unterstützenswert. Andererseits haben wir bereits früh erkannt, dass wir eine gute Basis hatten, um das Projekt mit einer APP zu erweitern, da sich dieser lokale Aspekt, also das durch-die-Stadt-gehen, hierfür gut eignet.
Wie fange ich überhaupt damit an eine APP zu gestalten?
Zillner: Jede gute Lösung beginnt mit einem Problem, ein möglichst fokussiertes, beschreibbares Problem und wenn du Glück hast, lässt es sich durch eine APP lösen. Der Fokus, den wir bei TVP relativ früh gesehen haben, war: Ich habe 38 Plätze über Wien verteilt und ich werde Leute haben, die vielleicht von außerhalb kommen, aber auch Leute direkt aus Österreich. Doch der Hauptgrund, warum wir mit TVP arbeiten wollten war, die Orte mit diesem künstlerischen Aspekt, der Memory Map von Nikolaus Gansterer, zu kombinieren und diesen Besuch der 38 Plätze möglichst gut zu unterstützen. Das es dann naheliegend ist die Veranstaltungsankündigungen, Informationen rund um das Projekt und dergleichen einzubauen, ist logisch. Man kann wenig falsch machen, wenn man eine Person im Kopf hat und denkt wie sie durch Wien geht und diese 38 Orte sucht und dann für diese Person Etwas konzipiert.
Was ist jetzt das besondere an der TVP APP?
Birnstingl: Die Karte ist das Herzstück. Die Möglichkeit diese 38 Plätze zu finden und Infos über die Orte zu bekommen. Technisch gesehen finde ich es besonders, dass sie für iOS und Android ist, sie also am iPhone genauso wie am Android Tablet benutzbar ist, da sie sich dem jeweiligen Endgerät anpasst.
Sie ist also sehr nutzerfreundlich gestaltet worden?
Zillner: Genau, mit dem Kontext, dass eben auch Leute von außerhalb kommen, darum ist der Inhalt auch offline verfügbar. Das hat den Vorteil, dass keine Roamingkosten anfallen.
Birnstingl: Zusätzlich ist sie zweisprachig, das ist eine weitere Besonderheit von ihr. Sie ist nicht nur für Wiener gedacht, sondern auch für Touristen.
Das Besondere an der APP ist auch, dass ihr die Memory Map von Nikolaus Gansterer eingebaut und auf Googlemaps gelegt habt oder?
Zillner: Genau, wir haben seine künstlerische Karte mit der realen Weltkarte verschmolzen, sodass man den praktischen Aspekt der echten Googlemap hat, also Suchfunktion und Routenplaner, mit Gansterers Perspektive und der Geschichte des Projektes darüber gelegt. Das war von Anfang an klar, dass wir das so machen werden und Nikolaus hat auch für seine Memory Map eine maßstabsgetreue Karte verwendet. Dadurch war diese Umsetzung technisch auch möglich, mit viel Spielerei.
Birnstingl: Nikolaus hat mehr als 50 Bilder von der Karte geschossen, die unser Kollege Johannes Widmann dann in Handarbeit über Googlemaps gelegt hat. Es war wahnsinnig, wie detailliert die Karte passte.