"Es ist schade, dass das Gute kaum Beachtung findet", sage ich und schaue zu ihm. "Musik, Texte, Menschen, die gute Nacht." Ich schüttele den Gedanken mit einem Lächeln zu Boden, bevor ich ihn wieder aufgreife und mich dem Raum zwischen ihm und mir zuwende.
"Ich meine, die meisten Menschen verschlafen diese wunderbare Dunkelheit und Stille." Meine Worte klingen schwärmend. "Stattdessen hetzen sie geblendet durch den Tag, was vollkommen okay ist..."
"Aber nicht deins", fällt er mir ins Wort.
Ich lache für einen Augenblick und erspare uns beiden die unnötige Theatralisierung. Wir wissen es beide. "Optimierungsbedarf", antworte ich, "immenser Optimierungsbedarf."
"Klingt nach einem Ziel."
"Wenn ich nicht gerade geblendet durch den Tag hetze."