Adam Bartsch - Anleitung zur Kupferstichkunde. 1821
https://archive.org/details/bub_gb_zZVAAAAAYAAJ/page/n11/mode/2up
George Paul Hönns - Betrugs-Lexicon. 1721
"Bereits im 15. und 16. Jahrhundert sind in der offiziellen Rechtsliteratur, die weitgehend im sogenannten Frühneuhochdeutsch verfasst wurde, die Begriffe 'betrüglich' und im selben Sinne 'betrieglich' zu finden. Wie sich bei Bartsch zeigt, war diese Begrifflichkeit mit ihrem Bezug zum justiziablen Phänomen des Betrugs bis ins sprachliche Neuhochdeutsch des 19. Jahrhunderts gebräuchlich."
"Hönns hebt hervor: Stecher betrügen, indem sie Grafiken eines berühmten Künstlers nachmachen, mit dessen Namen signieren und als Originale ausgeben. Und Maler betrügen ebenso, indem sie das Werk eines bedeutenden Kollegen kopieren und seinen Namen darauf setzen, um es somit teurer verkaufen zu können. Der Verfasser erwähnt außerdem die künstlich vorgenommene Alterung von Gemälden, womit ebenfalls eine andere Urheberschaft aus älterer Zeit gewinnbringend vorgetäuscht wird.”
Hubertus Butin - Kunstfälschung: Das betrügliche Objekt der Begierde. 2020