Tirol: Die Labalmrunde unterhalb des Großen Rettenstein
Diese Rundwanderung kann man entweder direkt an der Labalm starten (erreichbar über die Mautstraße am Ortstausgang von Aschau, Maut 4 €, Stand Mai 2019) oder aber am Parkplatz vor der Mautstation.
Besonders schön ist sie im Frühjahr, wenn durch die Schneeschmelze zahlreiche kleine Bäche in’s Tal fließen und auf den Wiesen Krokusse, Schlüsselblumen, Sumpfdotterblumen und an manchen Stellen sogar schon Enziane blühen, während oben auf den Berggipfeln noch Schnee liegt.
Wir wanderten am Parkplatz los und gingen zuerst zum Kasplatzl (Wegbeschreibung hier), wo wir eine leckere Käsejause nahmen, bevor wir uns dann aufmachten in Richtung Labalm.
Vom Kasplatzl aus gehen wir gerade aus, immer den Wegweisern Labalm / Karalm folgend. Zunächst geht es auf der geteerten Mautstrasse aufwärts, bis diese zur Labalm abzweigt, die wir nun direkt über uns liegen sehen. Wir können die Runde in beiden Richtungen gehen, wir entschieden uns, den Alpengasthof als Schlußpunkt zu setzen.
Wir gehen also geradeaus weiter, jetzt auf einem breiten Forstweg, der uns in Richtung Karalm führt. Der Bach, der uns zu Beginn begleitet hat, liegt nun weit unter uns. Nach einer Stunde erreichen wir eine Hochebene, in der, direkt unter dem Großen Rettenstein, die Karalm liegt.
Wir zweigen nach rechts ab, weiter dem Wegweiser “Labalmrunde” folgend, und passieren zunächst die Stockeralm und kurze Zeit später die Angeralm. Nach einer Kurve sehen wir dann schon den Abzweig und den Serpentinenweg, der uns hinunter zur Labalm führt, die wir nach ca 1 3/4 Stunden erreichen. Hier können wir uns noch einmal stärken, bevor wir dann hinunter zum Parkplatz gehen, den wir nach weiteren 1 1/4 Stunden wieder erreichen.
Gesamtgehzeit: Ca 4 - 4 1/2 Stunden, weitgehend auf Maut - und Wanderwegen, lediglich der Weg hinunter zur Labalm ist ein Wiesenweg, der bei Nässe glitschig sein kann, weshalb ich Schuhe mit gutem profil empfehle. Höhenunterschied ca 350 m.
Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, wer sich mir Karte sicherer fühlt, dem empfehle ich die Wanderkarte Brixental im Maßstab 1:25.000 aus dem Mayr Verlag.















