let's try this again
es waren drei tage ohne oben und unten; drei tage, in denen ich grundlos war. (und davor wochen, wochen mit zwei blinden augen, wochen des langsamen abstumpfens, versinkens und) heute koche ich tee zum frühstück und warte, bis der überhang verfliegt, ich verliere mich in tagträumen und bin ruhig dabei. gestern abend saß ich am fluss, in ein imaginäres gespräch vertieft, das waswärewenn auslotend. ich spüre mich wieder, ich bin wieder da, ich bin da. jetzt gilt es, den staub aus meiner lunge zu fegen, es ist ein anfang. die wellen lecken an meinen schienbeinen, es ist okay, viel besser als das loch in meinem brustkorb (links, es ist immer die linke seite, warum bloß). wie ein mantra in meinem kopf, es ist okay, kleines, es ist okay. und: ich vergebe dir, mir, dabei weiß ich nicht so genau, was mir diesmal vorgeworfen wird, vielleicht existenz, gut möglich. da ist also das wasser, willkommen zurück, du hast mir gefehlt, das wusste ich nicht, aber jetzt merke ich, ich hab dich vermisst, die ganze zeit. spülst du den staub aus meiner lunge? wäschst du. den staub aus meiner lunge. wir machen das gemeinsam. du hast mir gefehlt. es ist ein anfang.











