Alles was ich bisher tat, war auf mein leises Ende zu warten, Tag für Tag. Monatelang. Jahre vergehen, der Prozess zieht sich lang und noch länger, Menschen kommen und gehen, Gefühle erscheinen nur kurz, schwinden dann wieder. Diagnosen reihen sich auf, intensivieren sich ins Übel, doch vergehen tut nichts. Ich schleppe viele Bereiche mit mir herum, manchmal breche ich unter der Last zusammen, obwohl Worte - Begriffe - nichts wiegen. Doch sie häufen sich, stapeln sich, bäumen sich auf und gekrümmt, ein Krüppel, ein Wrack steht vor mir im Spiegel.
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