GOODBYE PRÜFUNGSSTRESS #3
🖐️ Selber machen und Lernen
Der motorische Lerntyp versteht bestimmte Abläufe am besten, wenn er sie selbst ausführen oder ihre Durchführung direkt beobachten kann. Die unmittelbare Beteiligung am eigenen Lernprozess ist für das Verstehen und Behalten von Informationen sehr wichtig. Genauso wie den großen Zusammenhang zu verstehen: Denn vorher wirken einzelne Aspekte eines Themas sehr kompliziert. Der Ausdruck "learning by doing" ("Lernen durch Handeln") beschreibt genau diese Form des Lernens.
💡 Selbst Erfahrungen sammeln und eigenständig Schlüsse daraus ziehen, ist die wertvollste Erkenntnis für motorische Lerntypen.
Lernmaterialien zum Anfassen: Das können Experimentierkästen, Modelle oder Scrabble-Steine sein, um Grammatik, Vokabeln oder Rechtschreibung leichter zu lernen.
Lernen in einer Gruppe: Zusammen mit Freunden geht das Lernen viel einfacher. Egal, ob beim Basteln oder Bauen von anschaulichem Lernmaterial oder aber bei Rollenspielen, bei denen ein bestimmter Sachverhalt gelöst werden soll.
Mit dem Lernstoff spielen. Einfach so viele Dinge aus dem Unterricht wie möglich in die Freizeit einbauen. So merkt sich der motorische Typ etwa beim Ertasten von Gegenständen gleich zwei Dinge: Wie es sich anfühlt und was es ist. Diese beiden Aspekte werden verbunden und können zusammen abgerufen werden.
Bewegung unterstützt das Lernen: Im Zimmer auf und ab laufen, dabei den Lernstoff wiederholen und ihn durch Gesten und Mimik ergänzen. Auch die Hände wollen etwas zu tun haben: Beim gleichzeitigen Spielen mit einem Ball oder Drehen eines Stifts zwischen den Fingern prägt sich der Lernstoff besser ein.