Der letzte Tag hier. Und die letzte Nacht bei meinen wundervollen Gastgebern, die im Erdgeschoss… nein, das stimmt so auch nicht, keine Erde weit und breit … die unter meinem Dachgeschoss wohnen. Den Anleger kann man noch gut links erkennen. Von dort aus gehts morgen zum grossen Anleger und dann weiter Richtung Junipas. Mir wird der Nebel fehlen, die dumpfe Decke der trauten Einsamkeit. Die Leinwand für mannigfaltiger Lichterspiele in den kolossalen Baumkronen. Vom Element Wasser umgeben. Und doch freue ich mich auch wieder auf etwas so Banales wie sich den Zeh an einem Stein stossen. Oder den Horizont zu sehen. Nicht das Gefühl zu haben, immer feucht hinter den Ohren zu sein. Sich dauernd beim Besuchen anderer Einwohner zu fragen, was unter der stillen Wasseroberfläche so lauert - vor allem nach der Dämmerung. Eigentlich freu ich mich irgendwie sogar sehr auf die Weiterreise ….. und wenn mich die Wehmut packen sollte, so habe ich das Buch „Belle das Nebelleben“ von Hazwo Traufbart, dem hiesigen Schriftsteller und Wurzeltaucher, erworben. Ich bin gespannt, ob ich das Buch in trockenem Zustand überhaupt blättern kann, da es sich um hydrotische Poesie handelt. So, ich muss packen und diesen noch zur Post bringen. #letztertag #abschied #gastgeber #mammugrov #hazwotraufbart #traufbart #hydrotischepoesie #poesie #nebel #lichtundschatten #licht #lichtspiel #alvitur #reisebericht https://www.instagram.com/p/CqWHXMELSG-/?igshid=NGJjMDIxMWI=