Blower-Door-Test, Pustekuchen?
Blower-Door-Test dienen zur Messung des Differenzdrucks. Bei dem Messverfahren wird das Gebäude auf seine Luftdichtheit untersucht. Man versucht Leckagen (undichte Stellen) in der Gebäudehülle aufzuspüren. Heutzutage sollte jedes Gebäude eine geplante, lückenlose, dichtende Ebene zwischen Innen- und Außenbereich aufweisen. Ist dies nicht gewährleistet geht die Effizienz verloren, auch bei guter Dämmung.
Durch den Blower-Door-Test kann also effektiv Energie eingespart werden, wenn man Mängel aufdeckt und diese vor dem Einbau der Beplankungen beheben kann.
Es gibt 3 Messphasen: In der ersten Phase wird ein Unterdruck erzeugt (50 Pa). Solange der Druck aufrecht gehalten werden kann, wird die Gebäudehülle nach Leckagen untersucht. In der Regel sind dies Stellen an denen beheizte Luft aus dem Innenraum nach außen entweicht.
In der zweiten Phase wird ebenfalls Unterdruck aufgebaut. Diesmal über mit unterschiedlichen Pa Angaben. Hier wird der Luftvolumenstrom gemessen. Abschließend wird in der dritten Phase ein Überdruck erzeugt. Aus den gesamten Ergebnissen wird die mittlere Luftwechselrate errechnet.
Wie Ihr bereits raus hört, ist das eine etwas zeitaufwändigere Angelegenheit. Wenn Ihr Eure Luftwechselrate mittels des Blower-Door-Tests ermitteln wollt, plant euch mindestens 3 Stunden ein
(Foto - Quelle: http://unsplash.com)















