Das diesjährige Motto der Make Munich 2014 war vielversprechend. Und obwohl die Messe schon einen Ruf einer High-Tech Messe hat, ist sie ein Event zum Anfassen. Zum Anfassen von "Gemachten" und den Menschen die hinter diesen Dingen steht. Den "Makern".
Am ersten Novermber-Wochenende warteten in der Tonhalle 53 Aussteller, 21 Vorträge und 22 Workshops auf die Besucher. Schon im ersten Jahr fand die Messe einen sehr großen Anklang und sorgen für ein breites und bunt gefächertes Publikum. Für Kinder, Jugendlich und Erwachsene bot auch das diesjährige Event ein Umfangreiches Angebot an Makern und sollten den Ansturm von 2500 Besuchern aus dem letzten Jahr mit leichtigkeit knacken.
Hightech und Handwerk, Elektronik und 3D-Druck, Upcycling und Design. Neben den Ständen gab es auch wieder ein zusätzliches Vortragsprogramm mit Schwerpunkt "Making Matters": Hier wollten die Veranstalter soziale und politische Aspekte der Szene in den Mittelpunkt rücken. Dazu hatten sie unter anderem Chika Okafur aus Nigeria eingeladen. Er ist Mitinitiator der Maker Faire Africa, die jedes Jahr in einem anderen Land auf dem sonnigen Kontinent stattfindet
Ein weiterer Vortrag zeigte, wie 3D-Druck beim Räumen von Landminen in Kambodscha helfen kann. Ein Panel unter dem Titel "Vom Maker zum Unternehmer" stellt Fallbeispiele vor, wie man mit den eigenen Ideen und Konstruktionen den Sprung zum Startup schaffen kann.
Ein großes Angebot lockte mit Hilfe der Thematik 3D Druck. Viele aus der bekannten deutschen 3D Druck Szene waren dort vertreten - und das nicht nur aus Bayern, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet.
BMW stellt auf der Make Munich zusammen mit UnternehmerTUM das Konzept von TechShop und deren Angebote für Maker vor. Mit der Firma TechShop, den Vorreiter und Marktführer für Do-It-Yourself-Werkstätten aus dem Silicon Valley, wird nach Deutschland geholt. In einem Neubau für Entrepreneurship eröffnet im Frühjahr 2015 auf dem Campus Garching eine öffentlich zugängliche Hightech-Werkstatt. Noch vor kurzem belächelt, bekommt "making" auch dadurch eine immer größere Aufmerksamkeit.
Aber nicht nur Hight Tech sondern Nerds, Geeks und einfache Low Tech aus diversen Bastlersegmenten waren vertreten und bildeten eine gelungene Mischung. Schmuck, T-Shirts, Honig. Nur eine kleine Auswahl an der Interessanten Mischung. Wir freuen uns schon jetzt auf die Make Munich 2015.