Mammamias
Oh was bin ich derzeit mal wieder angenervt von Müttern. Wenn wir auf dem Spielplatz sind, bete ich stets, dass mich keine von denen anquatscht und sich austauschen will. Das wird so gut wie immer in irgendeiner Weise radikal.
Da gibt es diese Mommys, die sich einen Glimmstengel, nach dem anderen anstecken und stolz berichten, dass sie das auch in der Schwangerschaft gemacht haben. Das schade ja gar nicht und überhaupt sind dann die Kinder auch leichter zu bekommen, weil viel leichter. Ich würde mich gerne übergeben.
Genauso schlimm, wenn auch auf eine ganz eigene Art sind die Mütter, deren Kinder mindestens einen Doppelnamen haben, der auch ja komplett ausgesprochen gehört. Gerne eine Kombi aus einem alten deutschen und einem skandinavischen Namen. "Karl-Tjorgen, du sollst doch nicht den Sand essen", "Wilhelm-Friedrich-Leonard, das Mädchen möchte vielleicht nicht mit der Schaufel geschlagen werden." Das sind gefühlt auch gerne die, die Bedürfnissorientierte Erziehung so derbe falsch verstehen, dass es schon zum Schreien komisch wäre, wäre es nicht so traurig. "Wenn Casper-Konstantin nun mal das Mädchen treten will, dann sollten wir seine Entwicklung nicht beeinträchtigen, indem wir ihn das nicht ausleben lassen und ihre Bedürfnisse über seine stellen."
Manchmal stelle ich mir vor, wie ich sie mit einem Schlüsselbund abwerfe, mit Wasser bespritze und laut NEIN schreie.
Oh wie das so gar nicht meine Welt ist.













