Als Merlin noch keine Legende, sondern noch ein lebender, vor Pickeln stinkender Halbstarker, aber nicht einmal Zauberer war, da träumte er schon davon, mit Magie die Welt zu verändern. Am Abend seines ersten Suffs geschah es dann. Gerade hatte er sich unter Zuhilfenahme einiger Kristallkugelweizen die Kerzen so hart ausgepustet, dass er seinen Namen vergessen und allen einfach erzählt hatte, er hieße Marvin (”Marrrvin! Der Magier! Beherrscher der Eneme - Elamend.. - von Wasser, Feuer, Erde und Luft!”). Als die Party vorbei und Merlin wieder Zuhause war, schlich er sich in die Küche und pumpte sich alles mögliche die Gurgel herunter, was eben noch im Haus war. 150g Leberwurst, Schmalz, ein freches Gürkchen, eine halbe Zwiebel und, natürlich völlig dazu im Verhältnis stehend, eine Scheibe Toast. Am nächsten Morgen, den Kopf schwer von der vergangenen Nacht, pupste er unter der Bettdecke. Da stieb auf einmal ein Vogel aus Feuer aus seinem Arsche empor, versenkte Bettdecke und Darm und erstarb sogleich zu einem Häufchen Asche. Wie freute sich Merlin! Die Magie war die ganze Zeit in ihm drin gewesen. Guten Hunger (Susann, du Phönix der Rezeptewelt, flieg!)!











