19. April 2020
Ein Teufelskasten in der Rocktasche – Teil I: Die drei Batterien
Hintergrund: Der Sankt Gallener Musiker Andy Guhl zeigt an diesem Sonntag zum vierten Mal Geräte aus seiner Werkstatt. Interessierte verfolgen das über einen Livestream im Videokonferenztool Jitsi. Über das hier vorgestellte Gerät gibt es so viel zu sagen, dass der Bericht in mehreren Teilen erfolgen muss.
Andy Guhl: Dieses Gerät nennt sich minifon. Das Gerät hatte tatsächlich drei verschiedene Batterien. Eine Batterie, die da reinkommt:
Andy Guhl: Eine Batterie, die hier reinkommt.
Andy Guhl: Und noch eine dritte Batterie, das ist die hier.
Moritz Metz: Haben die alle die gleiche Spannung?
Andy Guhl: Nein. 3 Volt ist dieses Teil hier, das da reinkommt. Dann 12 Volt ist das hier. Die andere ist 1,5 Volt.
Kathrin: Durch geschickte Lobbyarbeit der Batteriehersteller, oder?
Moritz Metz: Wofür waren die unterschiedlich zuständig? Für den Motor, für die interne Elektronik und für die Audiowiedergabe, oder, weißt du das?
Andy Guhl: Ja natürlich, ich hab da die technische Anleitung dazu. Das ist wirklich für Fachleute, für Reparaturen. Wart mal … Sie nennen die eine Batterie, die große da, die nennen sie Distributorenbatterie. Für den Motor, oder. Dann, 17 Volt ist die Anodenbatterie. Weil drin ist eine Radioröhre … ich zeig sie mal.
Andy Guhl: Also da hat es eine Röhre.
Andy Guhl: Und da ist eine Röhre. Die haben ja einen Anodenstrom. Und das ist eben, die Nummer 17, diese Batterie da, ist für den Anodenstrom.
Andy Guhl: Und die kleine Batterie, die 16, die ist die Heizbatterie, auch für die Radioröhre.
Moritz Metz: Was man damals alles brauchte!
Andy Guhl: Ja, die haben eben die Spannung so in der Batterie gespeichert, gelagert. Und im Gerät drin, da hat es natürlich wenig Bauteile.
Fortsetzung folgt, es gibt noch einiges zu sagen über das minifon.
(Andy Guhl, transkribiert von Kathrin Passig)










