Es tut mir leid, dass ich keine beste Freundin war, dass ich dich enttäuscht habe, dass ich dir nicht zugehört habe, dass ich nicht auf dich geachtet habe und dich verletzt habe. Es tut mir leid, dass ich so beschäftigt damit war, Dinge vor dir geheim zu halten, aus angst dich zu verlieren, dass ich nicht mitbekam, dass ich dadurch vieles zerstört habe. Es tut mir leid, dass wir getrennte Wege gehen, dass wir uns nicht ansehen, dass mein Kopf in die Höhe schießt, wenn ich deine Stimme höre, um zu sehen ob du lachst oder ob du Hilfe brauchst, auch wenn ich mich niemals trauen würde, mich einzumischen. Es tut mir leid, dass wir nicht mehr miteinander reden, nicht mal ein Hallo, nicht mal ein Zucken des Mundwinkels. Es tut mir leid, dass wir nie richtig darüber reden konnten, was geschah. Es tut mir leid, dass wir uns gegenseitig die Schuld zu weisen wollten, deswegen nehme ich wie auf meine Schultern, was kaputt ist, kann man sowieso nicht reparieren. Es tut mir leid, das ich nicht da sein konnte, als du mich gebraucht hättest. Es tut mir leid, dass ich deine Nummer nicht löschen kann, weil ich immer auf eine Nachricht warte. Es tut mir leid, dass ich keine Bilder löschen kann, da ich angst habe, mein Gedächtnis verliert sie.