Montage (2013)
dir. Jung Geun-sub
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Montage (2013)
dir. Jung Geun-sub
- 15 yıl önce işlenmiş bir cinayet zaman aşımına uğramak üzeredir. Ancak kim olduğu belli olmayan biri ansızın kaza yerine çiçek bırakır ve polisler tekrar araştırmaya başlar. Yıllar sonra bu olayın aynısı yaşanmaya başlar. Polis memuru Cheong-ho olayarı araştırmaya başladığında tuhaf gerçekler ortaya çıkmaya başlar.
Senaryosu çok başarılı olan bu film bir çok film ödülüne aday olup en iyi kadın oyuncu ödülünü aldı. Başarılı filmden etkilenen Bollywood TE3N filmi çekti. Karşılaştırma için onu da izlemeyi düşünüyorum. (Varsa izleyen yorum yazabilir.)
Als ich vor 5 Monaten (wo ist die Zeit geblieben?) über den Wahrheitsanspruch von American Animals geschrieben habe, ging es vor allem um den Bildinhalt. Das urtümliche filmische Gestaltungselement, der Bildausschnitt, definiert, was wir sehen, also wie wir die Filmwelt wahrnehmen. Was ist im Bild - und was außerhalb? Was bekommen wir von der Erzählung zu sehen - und was nicht?
Diese Grundfragen sind es, die es zu beantworten gilt und deren Beantwortung viel Raum für Unzuverlässigkeiten lässt. Doch nicht nur der Bildinhalt ist unzuverlässig. Das zweite zentrale filmische Gestaltungsmittel eignet sich ebenso gut (oder besser?) dazu, uns in die Irre zu führen: Der Schnitt. Denn nicht nur räumlich wird die filmische Lüge konstruiert, indem der Film uns gestattet das zu sehen, was wir sehen sollen. Auch zeitlich gestattet er es uns nur dann zu sehen, wann wir es sehen sollen.
In den letzten Monaten habe ich zwei Filme gesehen, die auf ganz besondere, je vollkommen unterschiedliche Weise, mit Schnitt arbeiten. Der erste, Verjährung (Jeong Geun-seop, 2013), heißt im südkoreanischen Original dann auch treffend "Mong-ta-joo" - also Montage.
Er erzählt von einer Mutter, deren Tochter vor 15 Jahren entführt und getötet worden ist. Nun, kurz vor der Verjährung der Tat, bringt sie den zuständigen Kommissar dazu, noch einen letzten Versuch zu starten, den Fall zu lösen. Das ist nicht zuletzt deswegen von größerem Erfolg gekrönt als bisher, weil sich zeitgleich ein fast identisches Verbrechen ereignet. Parallel sammelt auch die Mutter Beweise - so scheint es zumindest. Denn was der Film als sich zur gleichen Zeit ereignend zeigt, ist schon zuvor geschehen.
Es ist ein interessanter narrativer Kniff des Films, denn einerseits kann er so wirklich überraschen. Andererseits aber kommt die Spannung nur dadurch auf, dass eben Informationen absichtlich vorenthalten - nein: im falschen Kontext gezeigt werden. Es wirkt fast, als habe man der Erzählung nicht zugetraut, Spannung aufbauen zu können und habe sich deswegen dazu entschieden, den Zuschauer über die Montage hinters Licht zu führen. Es funktioniert, hinterlässt aber einen schalen Beigeschmack und führt letzten Endes dazu, dass man sich mehr Gedanken darüber macht, wie erzählt wird, statt sich mit dem, was erzählt wird, auseinander zu setzen.