Hiking Views.🇳🇴❤️ #Norway #Bergen #MountUlriken #Scandinavia (at Ulriken)
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Hiking Views.🇳🇴❤️ #Norway #Bergen #MountUlriken #Scandinavia (at Ulriken)
9 Wahrheiten über Norwegen #papa1991 #kathi2016
1. Die Cola für 3,50 Euro ist erst der Anfang
Natürlich war mir schon im Voraus bewusst, dass Norwegen keine billige Reise wird. Die ersten Tage bin ich aber trotzdem guter Dinge mit der Währungs-App bewaffnet durch den Supermarkt getigert und hab versucht, möglichst billig Essen zu kaufen. Dann wurde mir aber ziemlich schnell bewusst, dass ich auf diesem Weg einen Monat lang nur noch trockene Nudeln und Fisch essen kann. Und ab diesem Zeitpunkt fanden auch wieder die Trauben für 5 Euro und die Oliven für 4 Euro den Weg in meinen Einkaufskorb. Im Ernst: Eine Fährfahrt kostet hier eben 40 Euro und das Mietauto für drei Tage bekommst du auch nicht unter 100 Euro. Wer Norwegen genießen will, muss die permanente Sparfrage tatsächlich ein Stück weit ausklammern.
Kristiansand: Müsli, Trauben, Kiwis, ein Wasser und einen laktosefreien Joghurt für knapp 13 Euro.
2. Ja, ich bin eben das German-Girl
Als nächstes ist mir das einwandfreie Englisch der meisten Norweger aufgefallen. Eine Erleichterung, wenn ich an meine Zeit in Costa Rica zurück denke, als nur ungefähr jeder Vierte sich mit mir in gebrochenem Englisch unterhalten konnte. In Norwegen dagegen ist Verständigung kein Problem. Ja, jetzt bin sogar ich diejenige, die schlechter spricht. Meinen deutschen Englisch-Akzent erkennen von der Oma auf dem Markt bis hin zum Verkäufer im Laden irgendwie alle. Ja, ich bin eben „the German-Girl“. Nachdem ich ungefähr ein dutzend Mal darauf angesprochen werde, finde ich mich damit ab.
3. Irgendwie sind alle Norweger schön
Mal im Ernst, das sagt man ja über alle Skandinavier. Ich kann es zumindest auf Norwegen bezogen bestätigen. Der durchschnittliche Norweger – egal ob Männlein oder Weiblein – ist groß und sportlich. Irgendwie sind die Norweger alle ziemlich ähnlich, Subkulturen hab ich nur wenige gefunden. Vielleicht mal zwei händchenhaltende Punker und einen verlorenen Hippie, mehr aber auch nicht. Der durchschnittliche Norweger verfügt über einen ausgereiften, oft auch extravaganten Modegeschmack, manche fallen sogar durch eine Art Überchick auf. Alle Menschen hier scheinen generell sehr gepflegt zu sein und auf ihr Äußeres zu achten. Die Frauen haben lange Haare, die Männer sind meistens sehr groß und muskulös. Es stimmt, was man sagt: Die Skandinavier sind ein echt hübsches Völkchen.
4. Student sein lohnt sich
Wer einen Studentenausweis vorzeigen kann, egal ob national oder international, der kann in Cafés, Museen und auch im öffentlichen Nahverkehr einiges sparen. Studenten-Rabatte helfen dir in Norwegen in vielen Bereichen, sparsam zu leben. Also den Ausweis nicht daheim vergessen!
5. Unendliche Weiten
Die Dimensionen dieses Landes begreift man erst, wenn man dort ist. Um von Stavanger im Südwesten auf die Lofoten im Nordwesten zu gelangen, benötige ich dreieinhalb Tage. Viele Gebiete sind per Bus und Zug schlichtweg nicht passierbar, in der von Fjorden zerklüfteten Küstenlandschaft des Südwestens ist man auf Fähren angewiesen und auf den Straßen darf man selten schneller als 80 Stundenkilometer fahren. Umso größer ist der Stellenwert des öffentlichen Nahverkehrs in Norwegen – und der ist beeindruckend ausgebaut. Die Bahn hat selten bis nie Verspätung, Züge und Busse sind sehr modern eingerichtet, das Liniennetz ist gut, die Ausschilderungen einwandfrei und meist elektronisch. Es ist deutlich ersichtlich, wie viel Geld der Staat in den Nah- und Fernverkehr fließen lässt. Dutzende Studenten und Berufstätige nutzen Züge und Busse um zwischen den Großstädten zu pendeln. Wer ein Smartphone hat, kann sich die Bus- oder Zugkarte drauf laden und muss beim Einsteigen nur noch das Handy parat halten.
Geiranger: In der zerklüfteten Küstenlandschaft Südwestnorwegens sind Fähren ein wichtiges Transportmittel.
6. Ungewollt daueronline
Obwohl ich mir absichtlich keine norwegische Handykarte gekauft habe, bin ich erstaunlich selten von der Außenwelt abgeschnitten. Jeder Supermarkt, beinahe jedes Restaurant, jede Fähre, viele Busse, fast jeder Zug und sogar ganze Städte bieten WLAN an. Lustiger Nebeneffekt dieses WLAN-Überschusses: Nach zwei Wochen in Norwegen befindet sich mein Handy in Städten und Dörfern beinahe im daueronline Zustand, da es sich automatisch mit den bereits zuvor schon einmal genutzten Netzen diverser Supermärkte und Einrichtungen verbindet.
Trondheim, Bergen, Flam: Freies WLAN gehört in Norwegen dazu.
7. Gesundheitsbewusstsein als Volkssport
In den Supermärkten finde ich light- und Zero- Varianten von Lebensmitteln, die ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Joghurt, Nutella, Apfelschorle, Wurstsalat: Alles gibt es fett-, zucker- und kalorienreduziert. Als ich in Bergen die Stoltzenkleiven-Wanderung mache, also den Stotzen-Berg über 800-Stein- und Holzstufen erklimme, überholen mich im Zehnminutentakt Norweger, die sich angeregt unterhalten und währenddessen den Weg, der mich ziemlich aus der Puste bringt, locker flockig und im Sauseschritt erklimmen. Eine Wanderung über 400 Höhenmeter als lockeres Jogging-Workout in der Gruppe: Ich beginne zu verstehen, welchen Stellenwert die Berge in Norwegen haben. Schon die Jüngsten werden ans Wandern herangeführt: Oben auf dem Stoltzen begegne ich drei oder vier Kindergartengruppen. Wandern ist cool. Ist der Berg erklommen, machen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen scharenweise Erinnerungsbilder, welche sie später auf Facebook oder Instagram posten. Nach einer eineinhalbstündigen Wanderung auf dem Stoltzen entscheide ich mich an diesem Tag für den Rücktransport per Bahn ins Tal. Ich schaue aus dem Fenster und sehe, ja wer errät es? Eine Männergruppe locker flockig bergab joggen.
Mount Ulriken, Bergen: Scharenweise erklimmen junge und alte Norweger den Berg an diesem schönen Sonnentag.
8. Ein Norweger friert nicht so schnell
Da fällt meinem Papa glatt auch noch eine Norwegen-Wahrheit ein. Eines Tages sei er mit seinem Motorrad an einem See gefahren um sein Zelt für die Nacht aufzubauen. Dort habe er ein paar kleine Kinder im Wasser spielen sehen - und beschlossen, vor dem Schlafengehen auch eine Runde schwimmen zu gehen. “Da zieh ich mir also die Badehose an, wackel fröhlich zum Wasser, strecke den kleinen Zeh rein - und du glaubst nicht wie kalt das war!” Er lacht. “Dann hab ich schleunigst den Rückzug angetreten und beschlossen, dass ich in Norwegen so schnell nicht mehr baden werde.”
Hallandfossen, Südnorwegen: “Irgendwie frieren diese Norweger nicht.”
9. Ehrlichkeit der Menschen
Was meinem Papa auch jeden Tag aufgefallen ist, ist die Ehrlichkeit der Menschen in Norwegen. “So oft war ich auf Campingplätzen, die keinen Wärter und niemand an der Kasse hatten”, erzählt er. “Am Eingang stand lediglich eine Schüssel, in die du am Ende vom Aufenthalt dein Geld rein gelegt hast.” Und tatsächlich habe sich jeder daran gehalten. “Jeder hat gezahlt, niemand hat das Geld geklaut, niemand hat Müll liegen lassen.”
Campingplatz Nähe Stavanger, 1991: “Die Reisenden halten selbst eine beeindruckende Ordnung auf dem Gelände.”
Bergen from Mt. Ulriken, Norway by Arne Halvorsen
Frozen landscape..
What a day! I was out hiking yesterday, and took some nice photos, I'll post a couple in this blog-post. The sun was shining from a clear blue sky yesterday, and you could feel the sun on your skin. It was one of those days where my body was eager to get out in the fresh air! It was the perfect conditions for a trip in the mountains.
The picture above is shot with a Canon 1000D, in raw-format. I have not edited this picture, I think it is absolutely stunning as it is, and it didn't needed any editing.
The snow was fresh, and the wind was cold. All in all it was really refreshing feeling, and I had the feeling that the 'first-world problems' was as far away as it can get. A feeling of freedom. It was an escape from the everyday.
I was hiking the mount Ulriken yesterday. The highest of the city-mountains in Bergen. It's probably one of my favorite hikes around the city. It's quite windy, and barren landscape, and in my opinion raw nature. As you might notice in the photo above it was quite windy yesterday, and the snow was drifting on the top.
When I was decending from the top I was sliding down the mountain-side. It's a technique you can use in sand, small stones and powder-snow. It requires full attention and concentration, furthermore you have to anticipate challenges ahead and have a vision of your coming moves. It's fun, but also demanding. The technique is great if you have to get down the mountainside quickly, and if the escarpment is steep and abrupt. It's a good way to get down quickly, but this technique is physically demanding as well.
Take care and remember to use #mikbh, to tell me YOUR outdoor-story.
//. Mikkel