Die meiste Zeit meines Lebens verbringe ich mit ÜBERLEBEN. Danach kommen Warten und Suchen beinahe gleichauf ...
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Die meiste Zeit meines Lebens verbringe ich mit ÜBERLEBEN. Danach kommen Warten und Suchen beinahe gleichauf ...
Rituelle Gewalt ist eine sehr brutale Form des Missbrauchs. Manche zweifeln ihre Existenz an. Julia Winter nicht. Sie hat sie erlebt.
Auszug aus dem Artikel:
Die Täter:innen seien ihr eigener Vater und andere Verwandte, aber auch zahlende Kund:innen gewesen. Ihre Familie gehöre einer faschistoiden Gruppierung an; der massive Missbrauch sei mit einer Ideologie von Herrschaft und Unterwerfung einher gegangen. Es sei dabei vor allem um Macht und Geld gegangen.
Winter fällt es schwer, ihre Erlebnisse zu schildern. Am einfachsten geht es schriftlich. In Mails an die wochentaz berichtet sie von Folter durch Stromschläge, von regelmäßigen Vergewaltigungen, von einem absichtlich herbeigeführten Herzstillstand durch sadistische Gewalt. Wenn sie sich im Gespräch zu den Taten äußert, wirkt sie distanziert, fast emotionslos.
„Ich bin in eine Realität hineingeboren, die Missbrauch in vielfältigsten Formen ausübte“, sagt sie. Mit „Realität“ meint sie ihre Familie. Ihren Vater nennt sie nur ihren „Erzeuger“. Er habe sie mit Stromschlägen gefoltert, schreibt Julia Winter, dies habe ihn sexuell erregt. Er habe ihr dabei Elektroden in ihre Körperöffnungen oder unter die Fingernägel geschoben. Auf dem ausgebauten Dachboden habe er in einem verschlossenen Schrank ein Gerät gehabt. Er habe sie geknebelt und mit einem Regler die Stromstärke reguliert. Daraufhin habe er sie vergewaltigt.
Eins sehr sehr wichtiges Thema das bis jetzt noch sehr tubisiertEin sehr, sehr wichtiges Thema, das bis jetzt noch sehr tabuisiert wird und über das leider auch sehr viele Falschmeldungen verbreitet werden. Es ist weder lustig noch harmlos, sondern extrem brutal und gefährlich für die traumatisierten Betroffenen, aber auch für unsere ganze Gesellschaft. Ich bin nicht betroffen, aber ich kenne mehrere Opfer von ritualisierter Gewalt. Ich halte ihre erschütternden Geschichten für absolut glaubwürdig. Ich teile dies, weil ich es für sehr wichtig halte, dass möglichst viele Menschen die Gefahren kennen, in der Hoffnung, dass die Opfer qualifizierte Unterstützung bekommen und die Täterkreise wirksam bekämpft werden und zur Rechenschaft gezogen werden. Für Betroffene sexualisierter, organisierter und ritueller Gewalt gibt es das Hilfetelefon berta: 0800-3050750. https://nina-info.de/berta
Überall der Weihnachtswahnsinn. Aber wer denkt an diejenigen, für die Weihnachten qualvoll ist, traumatisch behaftet, die die einsam sind? Dieser Post ist für euch. Ich denke an euch und schicke euch Kraft und positive Gedanken diese Zeit wo Familie und Friede , Freude, Eierkuchen suggeriert werden zu überstehen.
Auf einen Blick Warum Lichtstrahlen Oldenburg e.V.? Unser Verein, bei dem sich Betroffene und Nicht-Betroffene aktiv beteiligen, fördert die Vernetzung von multiplen Menschen und deren sozialem Umfeld. Wir sind ansprechbar für Betroffene, Männer und Frauen, BegleiterInnen, HelferInnen, Profis und
Eine Selbsthilfeplattform für und von multiplen/stark dissoziierenden Menschen vor dem Hintergrund ritualisierter Gewalt.
Bei der sogenannten "Multiplen Persönlichkeit" handelt es sich um die weitestgehende Dissoziation. Ihre Ursachen sind ausnahmslos schwerste seelische und körperliche Mißhandlungen und sonstige Gewalterfahrungen im Kindesalter. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei sexualisierte Gewalt ein, auch Rituelle Gewalt. Unter DIS (so die heutige diagnostische Bezeichnung) verstehen medizinische Profis eine Dissoziative Identitäts-Störung. Viele Betroffene und TherapeutInnen ziehen jedoch die Bezeichnung Dissoziative Identitäts-Struktur vor, da die eigentliche Lebens-Störung in den traumatisierenden Lebensumständen lag. Das Multipel-Sein ist insofern eigentlich keine Krankheit, sondern eine Leistung der individuellen Selbstheilungskräfte, es ist Ausdruck von Lebenskraft und Lebensmut. Bei Menschen mit DIS wurde in traumatischen Situationen sowohl die momentane Ich-Erfahrung als auch die entsprechende Außenwelt-Erfahrung komplett dissoziativ abgespalten. Das Selbst, das die Traumatisierung erleiden mußte, ist dann im Innen verschwunden – und eine neue Teilpersönlichkeit hat das Bewußtsein der oder des Betroffenen übernommen – jedoch ohne Erinnerung an das soeben Vorgefallene. Diese Methode, eine traumatische Erfahrung auszuhalten, wird bei folgenden Gewaltsituationen zunehmend leichter angewandt. Es entwickeln sich spezialisierte Persönlichkeitsanteile (Ego States), auch als teilweise autonome Teilpersönlichkeiten, die mit bestimmten Situationen besser umgehen können, z.B. schmerzunempfindliche oder besonders anpassungsfähige Teile. Vermutlich als Leistung der grundlegenden neuronalen Plastizität in Verbindung mit der partiellen und synchronen Entwicklungssensibilität (D.N. STERN) sind die Teilpersönlichkeiten von Menschen mit DIS tatsächlich lernfähig, – sie haben individuelle Charakterzüge, ein bestimmtes Lebensalter und sie können sich weiterentwickeln. Dissoziative Teilpersönlichkeiten sind – ihrer Entstehung gemäß – einzelnen Aspekten des Alltags zugeordnet. Nur auf diese Weise war es dem betroffenen Kind möglich, trotz qualvoller und beängstigender Lebensumstände seelisch zu überleben. Sein "Viele-Sein" ist ihm zunächst ganz natürlich; oft gehen Kinder und Jugendliche noch lange Zeit davon aus, daß auch die anderen Menschen "Viele sind". – Erst im Laufe der Jahre, bei zunehmenden sozialen Pflichten und Rollen, zeigt sich, daß das Multipel-Sein sehr wenig zur Normalität der Nicht-Multiplen paßt. Betroffene erkennen, daß ihre Mitmenschen große Schwierigkeiten damit haben, wenn jemand sich widersprüchlich und unvorhersehbar, also "nicht normal" verhält. Spätestens jetzt werden wichtige Außenbeziehungen sowie die altersgemäß zunehmenden sozialen Kontakte mehr und mehr von einer bestimmten Teilpersönlichkeit übernommen, die meist keinerlei Kenntnis hat von irgendwelchen gewalttätigen Übergriffen – selbst wenn solche noch immer vorkommen. Diese im Alltag repräsentative Teilpersönlichkeit (auch Gastgeber-Persönlichkeit genannt) bekommt aufgrund ihrer vielfältigen Kommunikations- und Entscheidungsaufgaben eine gewisse Übermacht innerhalb des Multiplen Systems. Oft kann sie andere Teile für die meiste Zeit des Tages nach innen drücken. Einer solchen ganz auf die Außenwelt bezogenen Alltagspersönlichkeit ist die Multiplizität der Gesamt-Person oft noch nicht bewußt. Jedoch führen alle einmal entstandenen Persönlichkeitsanteile weiterhin ihr Eigenleben, selbst wenn es keine traumatischen Situationen mehr gibt. Manche von ihnen beanspruchen "Körperzeit", ihre Unternehmungen und Bedürfnisse passen oft in keiner Weise zum sozialen Lebensstil der Betroffenen. Wegen solcher Aktivitäten anderer Teile, von denen die Alltagspersönlichkeit eventuell nur wenig mitbekommt, "verliert sie Zeit". In zunehmendem Maße ist sie gezwungen, Folgen auszubügeln und zu vertuschen, die durch Aktionen der andern entstanden sind. Diese ersten Schritte von Betroffenen mit DIS ins soziale Leben hinaus sind relativ typisch. Nun ist aber jedes einzelne Multiple System aufgrund seiner völlig unterschiedlichen Entwicklungsbedingungen verschieden aufgebaut. Lassen sich für nicht multiple Menschen immerhin grundlegende psychische Strukturen und Entwicklungsschritte skizzieren, entwickelt jedes Multiple System seine höchst eigene psychische Struktur! Entsprechend vielfältig sind die individuellen Auswirkungen des Viele-Seins im Erwachsenenleben.
Bei der Tertiären Strukturellen Dissoziation wird darüberhinaus auch der ANP ausdifferenziert (fragmentiert) im Hinblick auf einzelne Alltagsanforderungen (Alltagsfunktionen). Dann besteht die Persönlichkeit der/des Betroffenen ausschließlich aus dissoziativen Persönlichkeitsanteilen (Ego States) mit relativ feststehenden Empfindungs-, Reaktions- und Verhaltensmustern. Tertiäre Strukturelle Dissoziation findet sich bei DIS (Multiple Persönlichkeit) sowie bei den Nicht Näher Bezeichneten Dissoziativen Störungen (im englischen Original: DDNOS). Bei DDNOS handelt es sich in der Praxis wohl vorrangig um Menschen mit Ego State Disorder (WATKINS, PEICHL; - auch dieses Konzept ist noch nicht übernommen worden in die Diagnosekataloge). Dabei liegen erkennbar verschiedene Persönlichkeitsanteile vor, doch werden sie nicht als völlig voneinander getrennt erlebt. Es existiert weiterhin eine Person mit relativ durchgängigem Ich-Bewußtsein. Ego State Disorder kommt wahrscheinlich häufig vor bei Trauma-Überlebenden, nur wird die Symptomatik bislang allermeist diagnostisch nicht erkannt bzw. auf andere Weise interpretiert. Bei Betroffenen mit DIS muß davon ausgegangen werden, daß sämtliche ausdifferenzierten Teilpersönlichkeiten, also auch die Innenkinder, dissoziative Parts im Sinne der Strukturellen Dissoziation sind.
Es tut weh...
...mit anderen zu sprechen... schreiben ist deutlich einfacher... man kann zu teilen das Emotionslose verbergen...ich habe kontakt mit einigen wenigen.. es hieß es würde helfen... tut es nicht.. eine hat mich sogar geblockt... schmerzhaft... aber so ist das leben... die anderen.. werden von Tag zu Tag stärker... ich befürchte ich kann sie nicht länger aufhalten... wie lange bin ich noch...
Ich...?
Es.. gibt da Sora... einen der Guten.. der aber klar ausspricht was er will und was sache ich...
Es gibt die Zwillinge , Vasyl und delmira.. reine Beschützer. Die versuchen alles zu damit es für alle ok ist
Es gibt Drecana... das Drachenmädchen was mich vor allem äußeren sachen Schützt
Es gibt Konekry.. sie ist dank Juli entstanden.. ein verspieltes Kind welches sehr eifersüchtig ist und spaß dran hat mich leiden zu sehen.
Aber Konekry liebt mich...
Es ist ein zusammenschluss aus Julis Koneko und Nekry...
Und dann Phoenix.. die auftaucht wenn nichts mehr hilft.. und mich vor dem selbstmord bewahrt indem sie sich opfert.
Und dann mich.. Relaxo... der alle ruhig hält.. sie alle spürt... denn es sind alles splitter von mir...
Aber.. wenn es zuviel wird.... dann... bin ich im hintergrund und kann nur zusehen...