Veröffentlichung von “Interaktion – Emotion – Desinfektion. Kunst und Museum in Zeiten von Corona.” (Hg. Richard, Müller, Reischach)
In dem Band findet sich mein erster Text, der sich mit TikTok auseinander setzt: “Partizipative Online-Kulturräume – TikTok, Pandemie, Gefühlsstrukturen.“
Kurzer Auszug: “Laut einer Studie der American Psychological Association zeigt sich, dass es gerade Memes sind, die Menschen geholfen haben, während der Pandemie mit dem erhöhten Stressaufkommen umzugehen: „This research demonstrates that memes, particularly those that relate to a highly stressful context, may help support efforts to cope with the stressor.“ Für Kulturforscher*innen und Kunstpädagog*innen stellt sich in dieser Situation die Frage, welche Einflüsse die Pandemie auf kulturelle Ausdrucksformen und deren Darstellungsräume hat, wie diese Ausdrucksformen Vehikel sind, um mit der Pandemie umzugehen, und welche langfristigen – über die Pandemie hinausgehenden – Chancen sichtbar werden? Wie lassen sich kulturelle Artefakte zugänglich und Kommunikation darüber möglich machen, wenn man sich im Lockdown befindet? Wie sich oder etwas zeigen, wenn die dafür vorgesehenen Räume nicht zugänglich sind? Und die vielleicht spannendste Frage: Erzeugt die Pandemie ganz neue Darstellungsformen und -bereiche?”
Allgemein über das Buch: “Wie erleben Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie eine Ausstellung? Welche Impulse für ein analoges Museum der Zukunft lassen sich daraus entwickeln? Ausgehend von der Ausstellung »#cute. Inseln der Glückseligkeit?« in Düsseldorf spürt der Sammelband diesen Fragen unter besonderer Berücksichtigung der Felder Interaktion, Emotion und Desinfektion interdisziplinär nach. Die Publikation ist als Zeitdokument zu verstehen und gibt zugleich Empfehlungen für ein pandemiesicheres, ereignisreiches, emotional ansprechendes und interaktives Museum der Zukunft.”















