Es ist mal wieder Zeit für eine Auszeit. Wir entscheiden uns, die Mutinondo Wilderness Logde zu besuchen (Google Maps). Von der Teerstraße aus geht es 25 Kilometer auf der Piste durch den Wald. Irgendwann sind wir angelangt, und es ist ein wundervoller Ort. Man kann auf Hügel klettern und sieht auf 360 Grad nur Wald und weitere Hügel. Als wäre man alleine in der ganzen Welt! Abgesehen natürlich von den anderen Gästen: Gérome und Rosine aus Paris drehen Dokumentarfilme, Steve ist Engländer und Fliegenforscher, Iris aus München ist geborene Namibierin und seit Jahren in ihrem Landcruiser unterwegs.
Es ist ein lustiger Abend, wir ziehen von der Terrasse weiter in die Bibliothek, als es kälter wird. Im Kamin brennt ein Feuer, irgendwo steht noch eine Petroleumlampe, ansonsten gibt es keinen Strom und damit auch kein Licht. Es werden Geschichten von Elefantenbesuchen in Botswanischen Camps erzählt, und alle finden, dass Löwenaugen in der Nacht nur schwer von Hyänen zu unterscheiden sind. Die drei Hunde des Campbesitzers stupsen uns mit den Schnauzen an, sie wollen gestreichelt werden oder räkeln sich vor dem Kamin. Mutinondo ist ein Ort außerhalb von Zeit und Raum und der Abend geht viel zu schnell vorbei.