Nebellandschaft
Du umschlingst mich mit
deinem transluziden Schleier
und du ziehst deine Runden
gemächlich über den Weiher
du überdeckst die Wunden der Vergangenheit
du bist voller Anmut und Entschlossenheit
ich kann nicht aufhören dich zu bewundern
nichts kann dir etwas anhaben
außer wenn der Nebel schwindet
und sich der Wind
durch das taubedeckte Gras windet
die Atmosphäre sich wendet
und die Sonne meine Sicht durch
die spiegelnde Wasseroberfläche blendet
bis du nur noch in meiner Erinnerung existierst
ich mich in Rückbesinnung verlier
dann blicke ich
auf einen im Weiher fischenden Storch
und lächle
als sich Sonnenstrahlen
ihren Weg durch den Nebel bahnen








