Versäumnisse...
Ohje, jetzt habe ich eine ganze Zeit nicht mehr geschrieben.
Eine Woche um genau zu sein. Tja, wie war die Woche...
Anfangs lief es richtig gut, auch der Dienstag, mein langer Uni-Tag, an dem meine erste Veranstaltung um 8 Uhr anfängt und meine letzte um um 19 Uhr aufhört. Ich hatte mir extra Naturjoghurt mit (gefrorenen) Himbeeren und einen ganzen Granatapfel vorbereitet. Mittwoch lief auch noch gut und Donnerstag hab ich tagsüber kaum etwas gegessen und mit abends dann 3 Roggenbrötchen-Hälften (also nicht 3 Brötchen, sondern eineinhalb) mit Tomaten, Mozzarella und einem Klecks Saurer Sahne im Ofen überbacken. War auch super lecker, hat super satt gemacht. Danach gings auf ne Party von ner studentischen Organisation... und naja. Dachte ich mache eine Ausnahme bezüglich “kein Alkohol bis zu den Prüfungen” - und ohje. Das war eine gar nicht schöne Nacht und Erfahrung. Im Nachhinein weiß ich nicht, ob es an ganz ungeöhnlich starken, aber wenigen Drinks oder doch an einer fremden, eigentlich nicht in meine Drinks gehörenden, Substanz lag. Ich weiß es nicht und jetzt ist es auch egal - jedenfalls hatte ich ein ziemliches Blackout (was allerdings gut ist, weil ich allein durch die Erzählungen im Erdboden versinken möchte) und mir gings am nächsten Morgen unterirdisch.... Naja, am ganzen nächsten Tag, wenn ich ehrlich bin. Mal von der hohen Taxi-Rechnung ganz abgesehen...
In einem solchen Fall muss ich jedoch wirklich froh sein so tolle Freunde und Kommilitonen zu haben, die auf mich aufgepasst, viel auf sich genommen und sich um mich gekümmert haben. Ich weiß nicht, wie das sonst geendet hätte...
Der Abend endete also darin, dass ich gesundes Essen und ungesundes Trinken zu mir nahm und nachts alles wieder “verlor”. Am nächsten Tag gab es für mich dann (ich musste mich zum Essen und Trinken zwingen!) 2 Knäckebrote und eine Banane und spät abends dann noch ein Honig-Knäckebrot. Außerdem eine gehörige Ladung Peinlichkeit, Widerwillen, schlechtes Gewissen und Übelkeit sowieso.
Samstag - immernoch einen leicht flauen, verkaterten Magen habend - waren wir dann einkaufen und ich habe ihn mir als “Cheat-Tag” ausgesucht. Das heißt es gab morgens zwei Mini-Brezeln (von meinem Lieblingsbäcker direkt um die Ecke, der seine Lauge noch ---selber--- macht) mit Butter, dazu etwas Rührei und ein wenig Speck (hat mir irgendwie nicht so gut geschmeckt - hat sich mein Freund gefreut). Und abends habe ich Nudeln mit einer Pilz-Speck-Sahnesoße (”wenigstens nur mit Kochsahne”) für uns gemacht und auch ein wenig Schokolade und Tortillia-Chips gesündigt.
Naja, heute wieder aufgestanden mit Motivation und Kampfeswillen! Frühstück hab ich meinem Magen zu liebe weg gelassen - von Grapefriutsaft mal abgesehen . Dann hab ich mich ans Spülen und Küche aufräumen gemacht, gestaubsaugt, Wäsche gewaschen und aufgeräumt. Das lenkt gott sei Dank auch immer gut ab. Danach hab ich einen Text für meine Soziologie-Prüfung zusammengefasst.
Nachmittags kam dann unser kleiner Hausgast an - Benji - eine super süße Mini-Aussi-Hündin. Sie bleibt zu Besuch bis Mittwoch abend (dann komm ich wenigstens an die frische Luft!). Zu Abend hab ich eine Süßkartoffelsuppe (mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch, Gemüsebrühe und einem Schuß Kochsahne) gemacht. Leider hat sie mich nicht ganz so aus den Socken gehauen, wie ich dachte. :( Dazu gab es einen Mini-Flammkuchen (anstatt dicken Teig nehme ich dann einen Tortillia-Wrap, anstatt Schmand Saure Sahne, zur Ausnahme Frühlingszwiebeln statt normalen und dann noch bisschen Speck). Der ist mir dummerweise etwas zu dunkel geworden, sodass ich ihn nicht ganz essen konnte. : /
Als Dessert gab es zwei Mandarinen und einen Granatapfel-Honig-Tee (den ich absolut vergöttere!)
Ich hoffe ich komme morgen wieder richtig in die Spur, bin aber zuversichtlich - trotz stressiger Lernphase und Schneeeisigem Winter Wetter.










