Schon von klein auf werden wir so erzogen, dass man nicht zu viel Haut zeigen darf. - zu mindestens als Frau.
Die Hose ist zu kurz, das T-Shirt zu durchsichtig. Wir bräuchten uns nicht wundern, dass wir belästigt werden.
Haben wir wirklich zu wenig an?
Oder liegt es einfach nur daran, dass wir alle beigebracht bekommen haben, dass der weibliche Körper ein sexuelles Objekt ist?
Wenn Männer ihre Muskeln Oberkörperfrei auf Instagram posten, steht in den Kommentaren so was wie "gutes Bruder!" oder "mach weiter so".
Wenn Frauen ein Bikinibild aus dem letzten Urlaub posten, steht in den Kommentaren dagegen eher etwas wie "du hast ja geile Brüste" oder "nicer Arsch". Und die, die sich dann in den direktnachrichten tummeln, schreiben noch viel anzüglichere Sachen.
Wer gibt euch eigentlich das Recht einer fremden Frau mitten auf der Tanzfläche im Club auf den Hintern zu hauen? Und jetzt sagt nicht es würde an der engen Jeans liegen, die sie an hat. Eigentlich müsste es egal sein was die fremde Frau an hat und wenn es "nur" ein Minirock ist.
Das Problem ist nicht, wie Frauen sich Kleiden, sondern wie die meisten Leute denken. Warum müssen wir Frauen unsere Schultern bedecken? Warum könnt ihr Männer nicht mal mit dem Gehirn sondern nur mit dem Geschlechtsteil denken?
Ich bin eine Frau und du hast keinen Respekt vor mir, weil ich mich so zeige. Dieser Körper ist mein Körper, mein Zuhause und kein Objekt. Freizügigkeit gehört nicht sexualisiert, denn der nackte Körper ist natürlich. Wir Menschen, wir sind so gemacht.


















