Schon komisch, dass jeder Mensch den selben Tag volkommen Unterschiedlich erlebt. Mein schlimmster Tag ist vielleicht der schönste Tag im Leben eines anderen.
27.02.2016

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Schon komisch, dass jeder Mensch den selben Tag volkommen Unterschiedlich erlebt. Mein schlimmster Tag ist vielleicht der schönste Tag im Leben eines anderen.
27.02.2016
Allwissend
Menschen haben immer das Gefühl das Leben zu verstehen.
Woher kommt das? Ganz einfach - Erfahrungen. Wir bauen uns unser Weltbild anhand dem auf, was wir erlebt haben. Jemand dem nie etwas Böses widerfahren ist, kann die Welt als einen schönen Fleck betrachten. Jemand der ständig enttäuscht wurde, hat Probleme anderen Menschen zu vertrauen.
Dennoch denken wir...nein falsch, wir verhalten uns als ob wir immer Bescheid wüssten wie die Welt funktioniert...auch ich mache das. Mittlerweile weiß ich aber eines: "Ich weiß ziemlich wenig." Doch manchmal habe ich das Gefühl, das ist mehr als die meisten wissen...suspekt.
Betrachten wir einfach nur mal ganz objektiv eine Plattform wie Facebook. Jeden Tag sehe ich dort eeewig viele Lebensweisheiten von Jugendlichen wie "Menschen beurteilen dich nur nach deinem Äußeren". Zwei Posts weiter unten schreibt ein 25-jähriger: "Zuerst sah ich nur Schlampen, dann bemerkte ich es sind Schlampen." 10 Jahre später - einen Schritt weiter. Das Interessante dabei ist: Wir sind alle allwissend...allwissend in Ausbildung - in Lehre beim Leben. Hinter jeder Weisheit steckt auch Wahrheit. Wahrheit deswegen, weil sie auf Erfahrungen basieren. Dabei verhält es sich mit diesen Wahrheiten in etwa wie mit Definitionen: "Eine Definition hat so lange Bestand, bis sie widerlegt und durch eine präzisere ersetzt wird." Wir Menschen denken, der Raum in dem wir uns bewegen besteht nur aus drei Dimensionen: Höhe, Breite und Tiefe. Warum? Weil uns unsere Erfahrung gelehrt hat, dass es nur die drei gibt. Könntest du dir noch eine vierte Diemension vorstellen? Eine weitere räumliche Dimension? Also neben Höhe, Breite und Tiefe...eine Vierte..wie soll das gehen? Wo soll die denn noch reinpassen? Es ist doch alles definiert mit diesen drei Dimensionen. Das geht doch gar nicht anders! Und wie sollte diese Dimension dann auch heißen...nur mal angenommen es gäbe sie? Siehst du, du kannst es nicht. Weil wir nur mit den Parametern rechnen und denken können, die wir erfahrungsgemäß kennen. Tatsächlich konnten Mathematiker und Physiker neben unseren bekannten drei Dimensionen, mindestens weitere sieben geben muss - also 10 Dimensionen. Hääääää?! Richtig. Genau - Hä! Kannst du dich noch gefühlt in die Situation versetzen, als du das erste mal auf einem Fahrrad gesessen hast (ohne Stützräder) und Papa sagte: "Fahr einfach, es fährt eigentlich von alleine! Du kannst eigentlich gar nicht hinfallen." Konntest du dir vorstellen, dass er recht hat? Gib zu, du hattest Angst wie Sau! Warum? Weil du es nicht kanntest. Dein Vater schon. Dein Hirn hatte noch nie absichtlich die Beobachtung verinnerlicht, dass sich drehende Körper sich selbst in ihrer Bewegung stabilisieren....omg, Physikabi .__. Ich sag dir, aus dem Denken kommt man nie mehr raus! HILFEE! Okay..wo waren wir? Ach ja...Erfahungen. Ich könnte jetzt noch ewig viele Beispiele aufzählen, aber erfahrungsgemäß werden mehr als zwei Beispiele als langweilig empfunden....HA! GOT YA! Merkste was? Wahrscheinlich bist du jetzt schon selbst auf den Gedanken gekommen: "Alter, du musst mir nicht erklären, wie man Dinge im Leben erlernt oder dass ich nicht alles weiß." Doch muss ich! Weil du dir selbst wahrscheinlich nicht darüber im Klaren bist, dass du nicht alles weißt. Sei mal ehrlich zu dir selbst: Findest du, dass du dumm bist? Fühlst du dich unerfahren? Nein. Tust du nicht. (Wenn doch, würde ich erst mal auf Minderwertigkeitskomplexe tippen...erfahrungsgemäß) Denn würden wir uns unerfahren oder dumm fühlen, würden wir die Dinge die wir tun, die wir sagen und wie wir sie tun und sagen nicht so tun oder sagen....tun sagen tun sagen tun sagen sagen tun....was? Manchmal muss man Dinge etwas ausschweifend erklären mit Beispielen aus ganz anderen Sektoren, damit der Leser / Zuschauer wirklich voll und ganz folgen kann. Auch wenn es dann schon so trist ist, dass man sich mal kurz als dumm verkauft fühlt. Denn hätte ich das alles nicht geschrieben, würde folgende Aussage mit hoher Wahrscheinlichkeit sofort an dir abprallen ohne mehr als 2 Gedanken daran zu verschwenden: "Weisheit ist nur ein Wissenstand" (denk mal drüber nach) Jedoch ein sehr interessanter. Denn Weisheiten kann man sich nicht anlesen oder sagen lassen. Woher soll man wissen, dass Feuer heiß ist, wenn man es nie angefasst hat? Ich meine damit nur:
Fühl' dich nicht immer im Recht. In Unterhaltungen, in Ansichten, in allem. Klar, handelst du so, wie du's für richtig hälst, weil du es nicht besser weißt. Nur ist nicht zwangsläufig alles so richtig wie du es denkst, nur weil du es (noch) nicht anders erlebt hast... Etwas zurückhalten, etwas Nachdenken und Demut bringen dich oft schneller weiter und führt oft schnell zu Erkenntnissen ohne die Erfahrungen machen zu müssen. Ob das alles stimmt, was ich sage? Keine Ahnung...ich sag doch auch nur was ich weiß.
Was wirklich wichtig ist.
Was ist es das unser Leben lebenswert macht ?
Ist es wie viele zu glauben meinen die Liebe ?
Oder etwa Familie ?
Oder doch einfach nur Geld ?
Ich glaube jeder muss das für sich selbst entscheiden aber schlussendlich ist es doch nur eines was wirklich zählt. Es ist die Frage ob wir glücklich sind. Glücklich mit uns und unserem Leben. Glücklich mit dem was wir erreicht haben und noch erreichen können. Geld zum Beispiel ist nichts weiter als Papier. Wenn es darauf ankommt ist es ohne jeglichen Wert. Eine Familie zu haben ist ohne jeden Zweifel sehr wichtig. Und Liebe, tja die Liebe ist wunderschön, kann aber auch sehr schmerzhaft sein. Manche Menschen sind vielleicht schon glücklich wenn sie reich sind, zumindest reden sie es sich ein, belügen sich selbst damit. Anderen hingegen ist die Familie sehr viel wichtiger. Man kann die Antwort auf diese Frage eben einfach nicht verallgemeinern. Jeder muss für sich selbst herausfinden was einem wichtig ist. Für mich persönlich ist es die Ausgewogenheit der Dinge. Es ist ein gutes Mittelmaß, etwas von allem aber von nichts zu viel. Es ist das Geben und nicht das Nehmen. Wenn du von etwas zu viel hast, dann teile es mit anderen, es ist egal ob es hierbei um Geld, oder Glück oder schlichtweg etwas zu Essen geht. Nichts macht glücklicher als andere Menschen glücklich zu machen. Zu wissen das du der Grund bist, warum sie nun lächeln können.
Also nehmt euch doch einfach mal vor jeden Tag mindestens eine Person zum lächeln zu bringen, und schreibt abends auf wie ihr es geschafft habt und was ihr dabei gefühlt habt. Schreibt es auf und teilt es mit allen anderen. Motiviert eure Freunde dazu ebenfalls jeden Tag mindestens eine einzige fremde Person zum lächeln zu bringen.