Reisend, Ziegenherden hütend, webt BARBARA ANNA HUSAR seit Jahren ein Netz aus organischen Verknüpfungen, zwischen Kulturen, Zeiten, Tier und Mensch, Herde und Individuum, versieht diese mit bio-logisch poetischen Bezeichnungen, spielt in multimedialer Weise mit Urarten von Zusammenhang - von grellfarbigen Dinausauriern, fein gebogenen Fritteusen, zu bestempelten Zeichnungen und Reisefotos, in Experimentalfilmen oder Büchern gebündelt. Ein Material-Gedanke durchzieht dabei das Werk: die Nabelschnur. Der Inbegriff eines CORPO PIU GRANDE wird über fliessende Eigenschaften erfasst und mündet noch dieses Jahr in eine Hängematte aus Nabelschnüren. Evolutive Codes changieren zwischen Archaik und aktuellen Möglichkeitsräumen. Im Rahmen von PARALLEL zeigt BARBARA ANNA HUSAR Auszüge ihrer multimedialen Organismen mit Schwerpunkt Graphik.