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Wer in einem beliebten Viertel einer Großstadt lebt, der weiß, dass Touristen auch nerven können. Gleichzeitig sind wir alle Touristen, wenn wir uns außerhalb unserer Heimatstadt bewegen. Banner und Graffiti wie „Tourist Go Home!“ oder „Touristen fisten“ mögen zwar den Frust von Anwohnern ausdrücken, sind allerdings auch sehr kurz gedacht. Die Dokumentation „Tourist Go Home! Europas Sehnsuchtsorte in Gefahr“ geht der Frage, welche Auswirkungen Touristen auf Städte haben, auf den Grund. „Your tourism kills my neighbourhood!“ – Sprüche wie dieser zieren die Straßen von Barcelona, Venedig und Dubrovnik. Denn der Massentourismus zerstört genau das, was Touristen an diesen Städten so lieben: ihre kulturelle Einzigartigkeit und das urbane Lebensgefühl. Die Tourismusbranche ist einer der wachstumsstärksten Wirtschaftszweige in Europa. Dabei boomt vor allem der Städtetourismus. Angeheizt durch Preisdumping von Billigfluglinien, den wachsenden Kreuzfahrttourismus und ein ausgeklügeltes Städtemarketing werden Venedig, Barcelona und Dubrovnik von Touristenmassen schier überrollt: 30 Millionen in Venedig, 1,7 Millionen in Dubrovnik, Barcelona rechnet bald mit 10 Millionen Besuchern. Den Anwohnern reicht es. In Barcelonas beliebtem Viertel La Barceloneta demonstrieren sie dagegen, dass immer mehr Mietwohnungen in Ferienapartments verwandelt und von Portalen wie Airbnb vermarktet werden. Besucher werden mit Graffiti wie „Tourist go home“ konfrontiert. …“ (Auszug aus der Sendungsbeschreibung) Welche Auswirkungen Tourismus auf Städte ...