So viele lgbt+ menschen fühlen sich mit dem q-slur unwohl, me included. ich meine, i appreciate the sentiment, aber darauf hätte man doch in einem text auf sensiblen gender-sprachgebrauch kommen können.
[Hinweis: Es geht um diesen Post]
Hallo und danke für deine Anmerkung.
Uns ist bewusst, dass nicht alle Menschen sich mit dem Begriff "queer" identifizieren und dass manche sich damit unwohl fühlen. Uns ist es trotzdem wichtig, diesen Begriff zu verwenden, zum einen, weil wir ihn oft inklusiver finden als diverse Aneinanderreihungen von Buchstaben, die immer unvollständig bleiben, und zum anderen, weil wir finden, dass eine große politische Kraft darin steckt.
Wir erheben keinen Anspruch darauf, hier die einzig wahre 'Wahrheit' zu postulieren, und zwingen niemanden in irgendeiner Weise, unsere Inhalte zu lesen oder ihnen zuzustimmen. Ich persönlich (Balthazar, das diese Antwort schreibt und auch den Post verfasst hat) fühle mich sehr unwohl mit der Bezeichnung 'lgbt+' und jeder Variante davon - es schließt mich aus und macht meine Identitäten unsichtbar.
Uns ist bewusst, dass wir mit unseren Beiträgen nicht für alle Menschen sprechen; darum geht es in unserem Post spezifisch um queere Menschen, nicht um lgbt+-Menschen. Wenn du dich nicht als ersteres identifizierst, dann musst du dich nicht von diesem Post angesprochen fühlen, und kannst diesen Post und unsere Inhalte gerne ignorieren. Genauso wie alle anderen haben wir beim Podcast Buchstabensuppe ein Recht, uns selbst zu definieren und Begriffe für uns zu verwenden, mit denen wir uns wohl fühlen. Wir sind ein queer_feministischer Podcast, betreiben das Queer Lexikon, und fühlen uns im Begriff queer gut repräsentiert. Für Menschen, die sich damit nicht wohl fühlen, gibt es andere Ressourcen.