Freundliche Erinnerung. 😘😘

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Freundliche Erinnerung. 😘😘
hi! if it's okay to ask: is there a gender neutral pronoun you can use in german? i have no idea how to use 'they/them' in a german sentence and the fact that german genders almost everything doesn't make it easier... :c
Hey, I always love to talk about gender neutral language, thanks for the question!!
Here’s a video (in German) that @podcastbuchstabensuppe did on this topic, and beginning from 8:00 on, it’s about various options for neutral pronouns and how to use them.
A quick summary:
There’s ‘x’ which you use instead of the name or pronoun, like “This is Ahmed. X likes flowers”.
There’s ‘xier’, which is one of the most commonly known German neopronouns. Anna heger has made an excellent comic about this zine, where it comes from and how to use it. (I personally think it’s rather complicated because like with most German language, you have to decline it in every case.)
There’s also “es” like the English “it”, but it’s only okay to use this for people who have explicitly given you the permission - otherwise it can seem degrading and dehumanizing.
There’s more:
some have started using “they/them” in a German-ified version which is “dey/dem/denen”. It seems to work well, especially because it’s pretty close to the German language already, and it’s easier for bilingual people who already use they/them in English.
some use “per/pers” (short for “person”). This seems very easy as you barely have to decline it.
some use no pronouns at all, just their name all the way through. There’s also always plenty of ways to avoid pronouns altogether by changing a sentence. So instead of “Das ist sein/ihr Stift” you can always say “der eigene Stift” or “der Stift gehört ____”
Sadly, there isn’t any commonly known and easy to use neutral pronoun in German like there is with “they/them” in English. But it’s still always worth looking at the various options, and asking people what they prefer for themselves.
Juhu, ein neues Projekt!
Hallihallo!
Heute haben wir für euch ein brandneues Projekt, auf das wir uns riesig freuen! Wir wollen einen Blog starten. "Einen Blog?", fragt ihr euch jetzt sicher. "Aber ihr habt doch schon zwei Podcasts, ein Lexikon, vier Social Media-Accounts und (hoffentlich) ein Leben? Wieso denn jetzt auch noch ein Blog?"
Ganz einfach! Vor einer Weile sind wir über diesen Tweet gestolpert:
https://twitter.com/epicLouT/status/1010540168615522304
Und da dachten wir uns, hey, das sollten wir unbedingt machen! Wir wollen eine Bravo, eine Cosmopolitan, eine Jugendzeitschrift, die queer und feministisch ist. Aber wir wollen noch mehr als das - wir wollen euch eine Plattform geben, um eure Essays, Gedichte, Erzählungen, Bilder, Listen, Tips, Infos und alles Mögliche zu teilen. Ihr wolltet schon immer mal über eure Erfahrungen mit Bi+feindlichkeit rumpöbeln? Oder eure 10 besten Tipps, wenn die Dysphorie mal wieder zuschlägt? Dos und Don'ts im Umgang mit Hetze im Internet? Ein Gedicht über Gender-Euphorie? Eure coole, queere Kunst?
Schickt uns gerne alles an [email protected] und wir veröffentlichen die Beiträge auf unserem Blog.
Wir freuen uns auf eure Beiträge!
Hallo allerseits!
Dieser Tumblr kommt nun nach 2 Monaten wieder aus der Versenkung! Wir entschuldigen uns für die lange Pause und starten jetzt hier wieder durch mit viel neuem Content.
Hier z.B. der Beweis, dass wir gerade an der Auswertung der Umfrage arbeiten, an der ein paar von euch vor einiger Zeit teilgenommen haben.
Ich hoffe, ihr nehmt uns die kleine Pause nicht übel, wir freuen uns nach wie vor über Kommentare, Fragen und den Kontakt mit euch (und posten auch bald das bi Bullshit Bingo, nach dem ihr schon gefragt habt). 💖
Ich bin asexuell
Ein Blog-Beitrag auf queer-lexikon.net von anonym.
Ich bin asexuell. Heute habe ich ein Wort dafür, aber das hat lange gedauert. Es kann gut sein, dass dir das Wort heute zum ersten Mal in deinem Leben begegnet, denn im Gegensatz zu Sex ist es nicht in aller Munde, im Gegenteil: Asexualität ist oft unsichtbar.
Es hat 19 Jahre meines Lebens gedauert, bevor mir das Wort zum ersten Mal begegnet ist – ich rede heute oft mehr über die Zeit danach, und wie ich mich als asexuell identifiziere, und was das für mich bedeutet; ich möchte aber hier über die Zeit davor erzählen. Wie ist es, asexuell aufzuwachsen ohne zu wissen, dass es Asexualität gibt?
Ich war 13, als ich angefangen habe, mich mit Sexualität zu beschäftigen. Klar, Kinder sprechen auch schon über Sex und Beziehungen, aber für die meisten ist das sehr abstrakt, bis sie sich das erste Mal verlieben. Und klar, der erste Sex kommt bei vielen nochmal später, aber als ich 13 war, war das Thema bei meinen Freundinnen schon sehr wichtig. Mit wem sie rummachen wollen, haben sie erzählt, ob sie schon mal Brüste angefasst haben, wie wohl der Schwarm nackt aussieht. Ich war etwas verloren – lange dachte ich, ich verstehe nur deswegen nichts davon, weil ich eben etwas jünger bin. Die Jahre vergingen, und ich wollte immer noch nicht wissen, wie mein Schwarm nackt aussieht, und Leute aus meiner Klasse hatten schon Sex. Ich fand das nicht schlimm, ich war ja nicht verklemmt oder so, ich konnte mir nur überhaupt nicht vorstellen, selbst mal mit irgendwem Sex zu haben.
Irgendwann dachte ich, okay, vielleicht stehe ich ja auf Mädchen, vielleicht will ich ja mit denen Sex haben. Aber dann war ich in ein Mädchen verliebt und es wurde ernst, und ich bin abgehauen, weil es mir zu viel wurde. Da wurde mir klar: Mit mir stimmt was nicht. Wieso würde ich sie denn sonst so verletzen?
Ich war depressiv, ich habe mich in die Religion geflüchtet und mir eingebildet, Gott will von mir, dass ich keinen Sex vor der Ehe habe. Aber das hat alles nicht gepasst, es hat keinen Sinn ergeben, weil es ja keine Aufopferung ist, wenn es mir nicht fehlt. Ich hatte Angst, Beziehungen einzugehen, weil ich niemanden wieder so verletzen wollte wie dieses Mädchen damals. Ich war verliebt und habe lieber stumm gelitten, als was zu sagen, weil ich dachte, ich würde alle Beziehungen zerstören mit meinen Komplexen. Ich habe mir unterstellt, dass ich mich unterbewusst abstoßend finde. Dass ich denke, ich verdiene keine Liebe. Dass das irgendeine Strafe des Schicksals ist, für irgendwas, das ich falsch gemacht habe.
Dass ich krank bin.
Bis ich Asexualität gefunden habe. Das hat einen Schalter in meinem Leben umgelegt, weil plötzlich alles einen Sinn ergeben hat. Ich bin nicht kaputt oder krank, ich bin nur anders, und es gibt ein Wort dafür, und es gibt Millionen andere Menschen, die so sind wie ich. Das Wort hat mein Leben verändert, und deswegen will ich, dass alle es kennen. Und dass alle wissen: Ich bin asexuell.
Hallo und vielen Dank, dass du an unserer Umfrage teilnimmst! Alle Angaben hier und deine Teilnahme sind freiwillig und wir speichern nur die Angaben, die du hier machst. Mit deiner Teilnahme hilfst du uns herauszufinden, was wir noch besser machen können. Fangen wir mit ein paar Angaben zu dir an:
Du willst uns mal so richtig die Meinung sagen? 😍🙄😵😡 Hier gehts zu unserer großen Umfrage!
Sind Submits (..Einreichungen. Submittungen?) mit kreierten Bildern zu Sachen wie Top 10 [...] etc. für euer neues Projekt auch oke? Mir schießen da nämlich grade gut 10 (eher 7) Ideen durch den Kopf.
Hallo und na klar, solche Einreichungen sind sehr willkommen und wir freuen uns über alle deine Ideen und Bilder!
Du kannst die Sachen gerne hier submitten (einreichen? schicken halt) oder direkt an [email protected] mailen.
Wir sind sehr gespannt!
Viele Grüße,Balth
Wir sind dieses Wochenende mal wieder fleißig am Arbeiten, damit ihr in den nächsten Wochen spannenden neuen Content von uns bekommt! Hier schonmal ein kleiner Sneak Peak... ;) Queer Lexikon - Podcast Buchstabensuppe