Ein weiterer Anglizismus der Werbewelt: Public Relations, wird gerne mit Öffentlichkeitsarbeit übersetzt. Aber eigentlich...
Was ist eigentlich ... PR?
ein PR-Experte, meist: -Expertin schreibt viel, meist sehr schön. Die Schriftstücke enthalten alles (außer Rechtschreib- oder Satzzeichenfehler), tun keinem weh, sind inhaltlich unangreifbar, mit einem Wort: nett. Was den Vorteil hat, dass man die Abkürzung PR immer mehr auch auf deutsch auftröseln kann:
PR steht für Poesie-Redaktion.
PR ist immer toll. Kostenlose Werbung, äh, valide Verbraucherinformationen. Zeitungen sind da natürlich sehr beliebt, Fernsehstationen auch – und nicht zu vergessen: Radio-PR.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Das gilt auch für Unternehmen. Aber Hand aufs Herz: Ungeniert lebt es sich heutzutage nicht mehr wirklich gut. Ich bin sogar davon überzeugt, dass der Ruf eines Unternehmens in Zukunft zum entscheidenden Faktor für dessen Geschäftserfolg wird. Wir sind mitten auf dem Weg dorthin.
Radio – „Kanal der Wahl“ in der Krisenkommunikation
Andererseits behauptet der Hörfunk nach wie vor eine Spitzenposition bei der täglichen Mediennutzung, und die stark lokale/regionale Ausrichtung kann bei entsprechenden Themen zur Stärke werden, etwa wenn es um einzelne Standorte oder lokale Initiativen geht. Hinzu kommt, dass Radiohörer eine hohe Motivation zur Interaktion mit ihren bevorzugten Sendern zeigen, sei es über die Website des Senders oder per Telefon.
Reputationsmanagement mit (Online-)PR
Ob in aller medialen Öffentlichkeit oder im Kreise kleinerer Interessengruppen: Gerät ein Unternehmen in die Kritik, muss es ernsthaft um seine Glaubwürdigkeit, Kunden und Geschäftsbeziehungen bangen.