Faib - Ticking Clocks (Ranking Records, 2009)
Ein Stück aus einer Zeit, in der Dubstep noch durch kreative Produktionen lebte und nicht unter millionenschwere Mercedes-Spots mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gelegt wurde. Diesen Track hätte ein Hans Zimmer für seine Filme nicht besser machen können. Klingt sehr Soundtrack-haft, wie aus einem Hollywood-Film. Die russische Produzentin Faib macht schon am Burial-Beat klar, dass es hier um Melancholie und große Gefühle geht. Ganz schön dick produziert, aber auch ganz schön geil das Ding. Schuld ist vor allem dieses Instrumenten-Sample, von dem ich immer noch nicht weiß, wie das Instrument eigentlich heißt. Das macht auf jeden Fall ordentlich Gänsehautentzündung. Dubstep, wo bist du hin?










