So, letzte Woche Urlaubspause, aber nun geht's weiter mit dem wip Wednesday.
Erinnert sich noch jemand an den "alte Gefühle und ein undercover Einsatz"-Teil der Synopse?
Genau, Leo wird undercover in die Clubs geschickt und Adam begleitet ihn, weil er da Stammgast ist und sich auskennt. Bisschen fake dating macht alles besser, oder? 😏 Da kann man auch ganz professionell so tun, als ob man nur aus ermittlungstaktischen Gründen seine Hände unter dem Shirt des anderen hat, auch wenn man eigentlich fast gar nicht miteinander redet. 😂 Aber irgendwie schimmert dann doch irgendwas durch, was da gar nicht sein sollte...
Aus Kapitel 9: Adam kriegt eine Menge von dem, was er will, nur leider ist so wenig davon echt. Oder? Oder?!
„Hey Süßer, alles klar?“ Leo legt ihm von hinten einen Arm um die Taille und zieht ihn mit dem ganzen Körper an sich.
„Ich wollt nur mal abchecken, was bei euch so geht.“ Der Typ hebt abwehrend die Hände und der Barkeeper geht wieder Leute am anderen Ende der Theke bedienen.
„Hm“, summt Leo gegen Adams Halsansatz und beginnt, seine Lippen über die Haut zu streifen. Die Hand, die vorher noch unschuldig auf seinem Bauch gelegen hat, zupft nun an seinem Saum und schiebt sich frech unter den Stoff. Als Leo auch noch seine Hüfte gegen seinen Arsch rollt, kann Adam das Keuchen, das er versucht hat zurückzubeißen, nicht mehr halten.
Mit festem Druck verschwindet Leos Hand nun unter seinem Shirt und gleitet über seine Bauchmuskeln, stoppt erst kurz vor seinem Nippel. Adam ist kurz davor in Flammen aufzugehen. Alternativ dazu wäre, Leo zu packen und ihn so eindringlich zu küssen, dass ihm gar nicht erst der Gedanke kommt, Berlin ohne Adam zu verlassen. Natürlich passiert keines von beidem.
„Hier geht 'ne ganze Menge, danke der Nachfrage“, raunt Leo direkt neben Adams Ohr, kratzt seine Fingernägel auf dem Rückweg ganz sachte über Adams Haut.
Adam erschaudert und nimmt sein letztes bisschen Konzentration zusammen. Sie sind zum Ermitteln hier und nicht, damit Leo ihn auseinandernimmt. „Aber weißt du, was das Ganze noch besser machen würde?“, fragt er so arglos er kann. „Ein kleiner Trip. Hier gibt's doch irgendwo was, oder nicht?“
Leos Liebkosungen an seinem Hals halten inne, und auch ohne ihn zu sehen, weiß Adam, dass er den Typen jetzt durch seine Wimpern mit seinem Ermittlerblick fixiert.
Der Typ grinst. Er blickt zurück zum Barkeeper, der immer noch auf der anderen Seite bedient, lässt dann die Augen hungrig über Adam gleiten. Langsam kommt er noch näher, flüstert: „Für 'nen Blowjob sag' ich dir wo. Dein Freund ist auch heiß, der kann zugucken, wenn er will.“
Noch bevor Adam den Mund geöffnet hat, um zu antworten, faucht Leo, „Nein.“
Was? Das ist doch die perfekte Gelegenheit, um endlich Fortschritt zu machen.
„Wir… wir besprechen das kurz.“ Adam dreht sich um, drängt Leo mit seinem Oberschenkel zwischen den Beinen an die Wand. Sie brauchen Privatsphäre und anders geht es hier nicht. Leo ächzt, als er mit dem Rücken aufkommt, aber seine Augen weiten sich und werden dunkel.
Oh, fuck. Fuck. Da sind noch mehr Dinge, die hervorgeholt werden wollen, aber das kann er gerade gar nicht gebrauchen.
Adam reißt sich los. „Warum nicht?“, flüstert er in Leos Ohr.
Leos Hand gleitet wieder in seine Haare, aber dieses Mal greift er nicht zu. Stattdessen streift sein Atem seufzend Adams Hals und er lehnt seinen Kopf gegen Adams Schläfe. „Weil ich nicht zulassen werde, dass du dich verkaufst.“
Oh. Ein warmes Gefühl fließt von der Stelle, an der Leo seinen Kopf hält, in seinen Bauch. Es hat nichts mit der Erregung, die ihm so wohl bekannt ist, zu tun. Es muss ein Bedürfnis sein, das er so lange ignoriert hat, dass er es nicht mal mehr benennen kann. Er schließt die Augen, lässt sich in dieses Gefühl fallen, bis sein Trotz endlich wieder die Oberhand gewinnt.
„Leo, ich hab' das schon dutzende Male gemacht. Einmal mehr macht auch nichts mehr aus. Wirklich, das ist kein Problem.“