Das Shopping von morgen
Um die Frage zu klären, wie das Shopping von morgen aussieht, hat Claude Nahon von Mood Media, ein paar sehr interessante Ansätze geliefert.
Dass online und offline Absatzkanäle nahtlos ineinander übergehen werden, steht für Claude Nahon außer Frage. Im Hinblick darauf, welchen nächsten Schritt Marken in Zukunft machen werden, um eine emotionale Bindung zum Kunden zu schaffen, hat Claude drei goldene Regeln aufgestellt:
1. Schätze die Zeit des Kunden - Marken wollen ihren Kunden wertvolle Zeit beim Shoppen schenken, denn die Zeit ist ein wertvolles Gut. Laut Claude besteht nämlich heutzutage kaum noch großartig Toleranz für unnötiges Warten.
2. Liefere deinem Kunden zusätzlichen Nutzen - Gib dem Kunden mehr, als er braucht, denn die Kleinigkeiten machen das Shoppingerlebnis aus. Mit freiem WLAN, der Möglichkeit 24 Stunden am Tag zu shoppen oder Produkte virtuell zu probieren, dürfte wohl jeden Kunden begeistern.
3. Beschäftige Kunden während des Erlebnisses - Sind erst einmal die Sinne, sei es durch Musik oder visuelle Darbietungen, stimuliert, hat der Kunde eine sinnvolle Beschäftigung, um auch hier beispielsweise Wartezeiten zu verkürzen.
Anschließend ging Claude sehr detailliert auf die einzelnen einsetzbaren Effekte ein, die unsere Sinne auf eine schöne Art und Weise benebeln.
Musik: Sie affektiert den Kunden und dass Musik eine ganz besondere Wirkung auf uns Menschen hat, wissen wir wohl alle - aber auch Marken wissen das. Mit relaxenden oder fröhlichen Klängen, wecken sie in ihnen Erinnerungen und beeinflussen ihre Psyche und somit auch den Einkauf.
Gerüche: Sie dienen ebenfalls einer guten Stimmung - auch hier werden Erinnerungen im Kunden wach gerufen oder sie sorgen dafür, dass sie sich einfach nur gut fühlen.
Visuell: Mit visuellen Eindrücken können Kunden ebenfalls gewonnen werden. Auch mit ihnen kann eine ganz angenehme Atmosphäre geschaffen und ebenfalls lästige Wartezeiten überbrückt werden.
Aber auch die Technologie sollten sich Marken zunutze machen, denn mit ihr kann man den Kunden ganz besonders beeindrucken. Ein Virtual-Reallity-Erlebnis, kann nämlich ganz schön spannend sein, wenn man schon lange warten muss.
Als best practice nannte Claude Nohan die Firma Nespresso. Mit seiner einladenden Aufmachung (sowohl online als auch vor Ort) und leckeren Kaffeeproben manövriert es sich, genauso wie Hollister, nach ganz oben.









