Gute Nacht, süßer Prinz!

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Gute Nacht, süßer Prinz!
Der Tag wird kommen, an dem man keine natürliche Ressource und romantische Waldgegend mehr abholzen und verwerten können wird, dann ist Schluss mit dem lustigen Wachstum.
Diedrich Diederichsen, Maggies Agentur. Das Theater von René Pollesch
Draußen tobt der Konsens, während ich hier drinnen versuche, Tradition und Anarchie gleichermaßen aufrechtzuerhalten.
Rene Pollesch
Abgeschminkt: René Pollesch
»Lasst uns doch das Geld demokratisieren: soll das Geld das sein, an dem alle partizipieren können und die Liebe steht nur ein paar zur Verfügung […]; das Geld für alle und die Liebe nur für ein paar Auserwählte – was eh meine Erfahrung ist, ich sehe ein paar Leute, die mehr lieben und mehr geliebt werden als ich, das finde ich ja auch nicht gerecht [...]«
“Warum bringt sich heute eigentlich niemand mehr aus Liebe um?”
Kill Your Darlings. Streets of Berladelphia, written and directed by René Pollesch, Volksbühne Berlin. (picture source)
“Die besten Szenen werden Sie heute Abend nicht sehen, denn die würden wir alle nicht ertragen. Deswegen heißt der Abend: Kill your Darlings. Die besten Szenen werden wir heute Abend nicht zeigen, denn die könnten wir gar nicht ertragen. Ich auch nicht, ich könnte nie wieder ein Theaterstück spielen, und Sie könnten nie wieder in einen Theaterabend hineingehen, weil: Sie haben das Beste bereits gesehen, und Sie werden es nie wieder erleben, deswegen haben wir die Spitzen abgeschnitten, denn die sind nicht zu leben.”
Kill your darlings! Streets of Berladelphia, René Pollesch mit Fabian Hinrichs