Robert Burghardt - Monument for Modernism, 2009

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Robert Burghardt - Monument for Modernism, 2009
(pic by Chrisse Kunst)
"Berlin ist nirgendwo so urban, also dicht und durchmischt, wie am Kottbusser Tor. Gewiss hängt das auch damit zusammen, dass in unmittelbarer Nähe noch sehr dichte durchmischte Altbausubstanz vorhanden ist. Gleichzeitig stellt sich hier die Frage, ob nicht gerade die Einführung des grossmaßstäblichen und der dritten Dimension (bei gleichzeitigem Erhalt älterer Stadtstrukturen) ein mehr an städtischer Komplexität eingeführt hat, was in den Mustern der traditionellen Parzellenstadt gar nicht zu haben gewesen wäre."
"Es geht nicht um Häuser zur Selbstverwirklichung, sondern um Modelle der selbstbestimmten Nutzung von Immobilien; es geht nicht um Kleinfamilien, sondern Einheiten der Selbstverwaltung, die gerade so groß sind, dass Interessen noch verhandelbar bleiben. Die Parzelle ist dann kein im Stadtgrundriss ablesbares Eigentumsmuster mehr, sondern eine Selbstverwaltungseinheit, die addiert, gestapelt, oder zu Großstrukturen verknüpft werden kann. Zentrale kommunale Grundstücksreserven könnten als Experimentiertfeld für genau solche Selbstverwaltungsmodelle verwendet werden, anstatt mit ihnen private Häuslebauer zu subventionieren. Bis dahin sollte man Reihenhäuser wenigstens auf andere suburbane Erscheinungsformen in der Stadt stellen: Auf Discount-Märkte, Autohäuser und Großveranstaltungsarenen" Robert Burghardt - Von der IBA zum Townhouse
Robert Burghardt
Momument for Modernism (2009)