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Mud fight!!
Das andere Rom
Ostiense (mit Wahrzeichen Gasometer), Testaccio, Trastevere - Lokale Braukunst und römische Köstlichkeiten (Trappizino, Suppli) - Straßenkunst (u.a. Blu mit dem Werk ‚Alexis‘) und Shoppen auf Kreativmärkten lokaler Designer.
Quo Vadis - Via Appia Antica
Heute ging es in den Süden Roms zu der wohl bekanntesten Straße der Antike, welche bis an die Adria reichte. Angelegt wurde sie von Appius Claudius Caecus um 312 v. Chr. und wurde Regina Viarum („die Königin der Straßen“) genannt. Bekannt wurde sie durch Spartacus, der mit weiteren 6000 Mann hier entlang der Straße gekreuzigt wurde. Heute spazieren man entlang von Pinien gesäumten Feldern. Appius baute auch den Aquädukt Aqua Appia, welcher die Stadt mit frischem Quellwasser versorgte.
Unser erstes Ziel war die Basilika des Heiligen Sebastian. Die eindrucksvollen Katakomben sind Überreste aus der Zeit, in der Christen verfolgt wurden und ihre Toten außerhalb der Stadtmauern begraben mussten. Ein bis zu 20 km langes Gewirr aus schmalen dunklen Gängen auf drei Ebenen macht es kaum vorstellbar, wie man nur mit einer Öllampe bewaffnet je wieder herausfinden sollte. Danach ging es weiter zur Villa di Massenzio mit der besterhaltenen Pferderennbahn, zu den Mausoleen des Romolus und der Cecilia Metella, bevor wir mit frischem Quellwasser versorgt den Rückweg nach Ostiense und Testaccio antraten.
Audienz beim Papst
Nach vier Stunden in den vatikanischen Museen stand noch ein Kurzbesuch beim Papst auf dem Programm. Zu erst führte es uns zu Fuß die 551 Stufen hinauf in die Kuppel des Petersdom, welche nach dem Tod Bramantes (Archtikekt) am Ende durch Michelangelo (im Alter von 72 Jahren) erbaut wurde. Je höher man kann desto enger und schräger wurde der Aufgang zwischen Innen- und Außenkuppel. Oben angekommen gab es einen schönen Rundumblick über Rom und wir suchten die vielen antiken Bauten, die wir bereits besichtigt hatten.
Von der Kuppel gelangte man dann direkt in den Dom, welcher von Berninis 29 m hohen Baldachin dominiert wird. Neben den vielen Details, die es zu entdecken gibt, sei hier nur Michelangelos Pietà (er war 25 Jahre alt, als er sie schuf), das Grab von Königin Christina von Schweden und eine bronzene Petrusstatue erwähnt. Unter dem Dom kann man noch die Gruften der Päpste besichtigen. Papst Johannes Paul II liegt im Dom selbst begraben.