Im Kastenstand können sich Schweine kaum bewegen - das ist illegal. Landwirtschaftsministerin Klöckner wollte die Praxis trotzdem für viele weitere Jahre zulassen. Doch nun bekommt sie Gegenwind.

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Im Kastenstand können sich Schweine kaum bewegen - das ist illegal. Landwirtschaftsministerin Klöckner wollte die Praxis trotzdem für viele weitere Jahre zulassen. Doch nun bekommt sie Gegenwind.
Befreit die Sauen aus dem Kastenstand! Jetzt und nicht erst in 15 Jahren!
Der Bundesrat hat keine Neuorientierung in der Schweinehaltung durchgesetzt, sondern folgt mit Modifikationen der Bundesregierung. Weitere 15 Jahre dürfen Sauen bei der Ferkelaufzucht in enge Kastenstände eingesperrt werden, obwohl sie dort keinerlei Bewegungsmöglichkeit haben. Wer so mit Tieren umgeht, der versündigt sich an der Natur! Schweine sind Lebewesen, und nicht nur der Deutsche Ethikrat fordert eine Abkehr von der jetzigen Tierhaltung, unter der „Tieren oft routinemäßig Schmerzen und Leid zugefügt“ werden. Profit darf nicht über die Ethik gestellt werden! Es ist an der Zeit für eine Agrarevolution, die tierquälerische Massentierhaltung ebenso beendet wie die Ausbeutung von Wiesen und Feldern durch eine ständige Intensivierung der Anbaumethoden.
Mehr dazu in: Befreit die Sauen aus dem Kastenstand! Tierquälerischere Massentierhaltung muss beendet werden – www.deutschland-geliebte-bananenrepublik.de
https://deutschland-geliebte-bananenrepublik.de/befreit-die-sauen-aus-dem-kastenstand/
Befreit die Sauen aus dem Kastenstand! Jetzt und nicht erst in 15 Jahren!
Der Bundesrat hat keine Neuorientierung in der Schweinehaltung durchgesetzt, sondern folgt mit Modifikationen der Bundesregierung. Weitere 15 Jahre dürfen Sauen bei der Ferkelaufzucht in enge Kastenstände eingesperrt werden, obwohl sie dort keinerlei Bewegungsmöglichkeit haben. Wer so mit Tieren umgeht, der versündigt sich an der Natur! Schweine sind Lebewesen, und nicht nur der Deutsche Ethikrat fordert eine Abkehr von der jetzigen Tierhaltung, unter der „Tieren oft routinemäßig Schmerzen und Leid zugefügt“ werden. Profit darf nicht über die Ethik gestellt werden! Es ist an der Zeit für eine Agrarevolution, die tierquälerische Massentierhaltung ebenso beendet wie die Ausbeutung von Wiesen und Feldern durch eine ständige Intensivierung der Anbaumethoden.
Mehr dazu in: Befreit die Sauen aus dem Kastenstand! Tierquälerischere Massentierhaltung muss beendet werden – www.deutschland-geliebte-bananenrepublik.de
https://deutschland-geliebte-bananenrepublik.de/befreit-die-sauen-aus-dem-kastenstand/
Mit dem heute verabschiedeten Kompromiss zum tierwohlgerechten Umbau der #Sauenhaltung leiten wir den Systemwechsel weg vom #Kastenstand und hin zur Gruppenhaltung ein. Gleichzeitig erhalten die Betriebe Planungssicherheit und können nun ihren Beitrag zu mehr #Tierwohl erbringen. Quelle: bundesrat.de (hier: Bundesrat) https://www.instagram.com/p/CCLxcw0Ke_h/?igshid=1mjums79m9a2k
Mit Hilfe des öffentlichen Drucks ist es uns gelungen, die #Sauenhaltung im #Kastenstand bis auf wenige Tage nach der Geburt der Ferkel vollständig abzuschaffen. In Zukunft gilt eine artgerechte Gruppenhaltung. Damit leiten wir den Umbau der Tierhaltung ein. Auf Drängen der Grünen in den Länderregierungen haben wir den Systemwechsel bei der Sauenhaltung erreicht und sichergestellt, dass dieser bis spätestens in 8 Jahren Realität ist. Auch wenn wir diese Verbesserung nicht mehr mit einer kürzeren Umsetzungsfrist erreichen konnten, so werden viele Betriebe bereits vorher umbauen. Denn wir haben darüber hinaus erreicht, dass eine Umbauförderung nur erhält, wer bereits vor Ablauf der Frist auf die neue Haltung umgestellt hat. Klar ist auch, dass dies für uns nicht das Ende der Debatte ist, sondern weitere Schritte hin zu mehr Tierwohl folgen müssen. Hierzu haben wir der Bundesregierung Zusagen abgerungen, auf deren Einlösung wir nun drängen werden. Foto: T. Eisenkrätzer (hier: Bundesrat) https://www.instagram.com/p/CCLr9UNgBRF/?igshid=701z4aax1vzt
Sauenhaltung muss Zukunft in Deutschland haben
Sauenhaltung muss Zukunft in Deutschland haben
Der Deutsche Bauernverband appelliert an die Staatssekretäre der Bundesländer, anlässlich der heutigen Besprechung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung die Sauenhalter in Deutschland zu unterstützen.
Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, fordert eine Änderung der Verordnung mit Augenmaß: „Die Sauenhaltung muss auch in Deutschland eine Zukunft…
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Fleisch und Verbrennungsmotoren
Alle sind sich einig, dass die Kastration von männlichen Ferkeln mit Schmerzen für die Tiere verbunden ist. Es wäre wünschenswert, wenn wir diese Maßnahme nicht mehr durchführen müssten. Zu diesem Thema wird seit Jahren intensiv geforscht, doch leider gibt es immer noch keine Alternative für alle Ferkel und Mastschweine, die gesetzlich erlaubt ist, vom Verbraucher akzeptiert wird und wirtschaftlich umzusetzen ist.
Trotzdem wurde beschlossen, die betäubungslose Kastration zum 1. Januar 2019 in Deutschland zu verbieten. Auf den ersten Blick mag dies sinnvoll erscheinen. Schaut man allerdings genauer hin, so sieht man, dass nur die deutschen Ferkelerzeuger von diesem Verbot betroffen sind. Deutsche Mäster dürfen weiterhin kastrierte Ferkel aus dem Ausland importieren, Schlachtunternehmen weiterhin kastrierte Tiere verarbeiten und der Lebensmitteleinzelhandel weiterhin Fleisch von kastrierten Schweinen verkaufen. Ausländische Ferkelhändler stehen bereits in den Startlöchern, um diesen Markt zu bedienen und freuen sich über die Exporthilfen aus Berlin.
Wer wirklich die betäubungslose Kastration von Ferkeln verbieten will, muss meiner Meinung nach nicht bei den Landwirten ansetzen. Dem deutschen Handel müsste verboten werden, Fleisch aus Ländern zu verkaufen, in denen ohne Betäubung kastriert wird und deutsche Schlachthöfe dürften diese Tiere nicht mehr verarbeiten. Dadurch hätte man mächtige Marktteilnehmer in die Verantwortung genommen und nicht nur die gerade einmal 10.000 Sauenhalter, die es in Deutschland noch gibt, viele davon Familienunternehmen.
Ich weiß, dass dieser Ansatz sehr abstrakt klingt, deshalb habe ich ein Beispiel, aus einem Bereich, den alle Deutschen verstehen: Automobilindustrie!
Alle sind sich einig, dass Verbrennungsmotoren schädlich für die Umwelt sind und dass es wünschenswert wäre, wenn diese durch umweltfreundlichere Antriebe ersetzt würden. Was würde aber passieren, wenn den deutschen Automobilbauern zum 1. Januar 2019 verboten würde, KFZ mit Verbrennungsmotoren zu bauen? Gleichzeitig dürften Autohändler aber KFZ mit Verbrennungsmotoren aus dem Ausland importieren und hier verkaufen und jeder Bürger dürfte diese Fahrzeuge auch hier in Deutschland zulassen und benutzen.
Bis auf ein paar Werke für alternative Antriebe würden alle Automobilbauer ihre Werke schließen und ins Ausland verlegen, Millionen Arbeitnehmer ständen auf der Straße.
Wir leben seit über 60 Jahren in der glücklichen Situation, dass in Deutschland und den größten Teilen der Welt Frieden herrscht und wir praktisch alle Lebensmittel für uns preiswert in der ganzen Welt einkaufen können. Niemand kann garantieren, dass dies auch in alle Zukunft so sein wird. Deutschland sollte auch in Zukunft Nahrungsmittel selbst produzieren können.