Israel: mutige Menschen, die ihrem Gastgeberland vertrauen.
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Israel: mutige Menschen, die ihrem Gastgeberland vertrauen.
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Mosa Meat war bekanntlich der erste Hersteller, der einen Burger aus Kulturfleisch entwickelt hat. Im letzten Jahr beantragte das niederländische Startup dann die Zulassung seines ersten Produktes (kultiviertes Fett als Zutat für Hybridfleisch) für die EU. Leider sind die Genehmigungsprozesse bei uns sehr aufwändig und langwierig, weshalb Mosa Meat jetzt vorrangig auf internationale Märkte setzen will...
Vegconomist dazu: "Das niederländische Unternehmen für kultiviertes Fleisch Mosa Meat hat eine rückzahlbare Entwicklungskapitalhilfe in Höhe von 875.000 € (...) erhalten. Die Finanzierung ist für die Marktvalidierung, den Aufbau von Produktions- und Lieferkettenpartnerschaften sowie für regulatorische Zulassungsverfahren in Singapur, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Australien, Neuseeland und den USA bestimmt.
Der kommerzielle Vertrieb von kultiviertem Fleisch innerhalb der EU erfordert eine Zulassung gemäß der Novel Foods-Verordnung, ein Verfahren, das bis zu sechs Jahre dauern kann. Mehrere andere Länder, darunter Singapur, haben bereits Zulassungsverfahren für kultivierte Produkte eingeführt, wodurch Unternehmen schneller auf den Markt kommen können. Auch das Vereinigte Königreich und die USA werden (...) genannt.
Jeroen Plag, Chief Investment Officer bei Invest International, beschrieb die Herausforderung, vor der Mosa Meat steht, eher als eine Frage des Marktzugangs denn der technischen Machbarkeit. „Mosa Meat hat bereits bewiesen, dass seine Technologie funktioniert. Wir wissen inzwischen, dass kultiviertes Fleisch hergestellt werden kann; nun muss das Unternehmen Zugang zu internationalen Märkten gewinnen, sich im regulatorischen Umfeld zurechtfinden, die Verbraucher erreichen und die Produktion hochfahren“, sagte er."
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2 ➡ LINK 3
CHANGE IS COMING! 😊💚
Eine aktuelle Studie ist der Frage nachgegangen, wie wichtig der Bevölkerung in Deutschland Klimaschutz ist und ob sie auch bereit ist, Gesetze und Abgaben dafür zu akzeptieren. Zudem wurde analysiert, wie die Politik die Meinung der Bevölkerung zu diesem Thema einschätzt. Das Ergebnis ist eindeutig: In allen Punkten unterschätzt die Politik die Einstellung der Menschen zum Klimaschutz! 😢
Vegconomist dazu: "Eine Studie mit rund 1.600 Politiker:innen zeigt: Die Bevölkerung steht Klimamaßnahmen deutlich positiver gegenüber als viele politische Entscheidungsträger:innen glauben.
„Politiker unterschätzen die Zustimmung der Bevölkerung zu Klimaschutzmaßnahmen systematisch – und zwar besonders stark bei den Maßnahmen, die nach wissenschaftlichem Kenntnisstand am wirksamsten sind“, folgert Prof. Dr. Wilhelm Hofmann von der Ruhr-Universität Bochum, der die Studie gemeinsam mit Privatdozent Dr. Timur Sevincer von der Leuphana Universität Lüneburg durchführte.
Die Akzeptanz von Gesetzen wurde von Politiker:innen um mehr als ein Viertel der gesamten Antwortskala unterschätzt. Noch deutlicher fiel die Fehleinschätzung bei der Bereitschaft aus, selbst einen finanziellen Beitrag zu leisten. Politiker:innen schätzten, dass lediglich rund 18 % der Bevölkerung bereit wären, monatlich 1 % ihres Einkommens für wirksameren Klimaschutz beizutragen. Tatsächlich lag dieser Anteil bei rund 48 %."
Fazit: Die Politik sollte endlich erkennen, dass Klima- und Umweltschutz notwendig sind und die Bevölkerung das sehr wohl verstanden hat! Jetzt sollten die Weichen gestellt werden, um zeitnah auch die Agrar- & #Ernährungswende umzusetzen, denn gerade in diesem Bereich scheint die Politik komplett zu schlafen, dabei ist sie der Schlüssel zur Lösung fast aller ökologischen Probleme! 😎🌱
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2
CHANGE IS COMING! 😊💚
VEGAN FÜR DIE ZUKUNFT?!
Warum die Agrar- & Ernährungswende noch wichtiger als die Energiewende ist.
Am 21.06.2026 hat Tim auf dem "Vegan für alle"- Festival in Heidelberg einen spannenden Vortrag über die Rolle der #Landwirtschaft an der Zerstörung der Welt gehalten. Dabei ist er insbesondere auf die kurzfristigen - und daher entscheidenden! - Auswirkungen einer raschen Energiewende im Vergleich zu einer raschen Agrar- & Ernährungswende eingegangen.
Die beiden absolut notwendigen Klimaschutzmaßnahmen sollen hier nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es geht vielmehr darum, welche Reihenfolge wir einhalten sollten, damit wir keine Kippelemente auslösen. Im Ausblick geht es um das Mindset, welches ein kluges und effektives Handeln begünstigen würde.
Fazit: Ein wirklich spannender Vortrag, der gut die Komplexität einzelner Maßnahmen vergleicht und aufzeigt, was wir tun können und sollten, wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen. 💚🌱
Vortrag und Quellen findet Ihr bei Youtube: ➡️ https://youtu.be/-9J1Lg8PAog
CHANGE IS COMING! 😊💚
In der Schweiz gibt es seit längerer Zeit eine "Überproduktion" an Ferkeln und Schweinen. Es werden also mehr Tiere geboren und großgezogen, als der Markt aktuell abnimmt. Bis November sollen deshalb pro Woche 904 Ferkel nach DE exportiert und dort als Spanferkel verkauft werden!
Aus einem Bericht vom SRF: "Sie sind zwei Monate alt und sollten gemästet werden – um nach einem halben Jahr als Schweizer Schweinefleisch auf den Markt zu kommen. Stattdessen sind die Ferkel nun bis zu zehn Stunden im LKW unterwegs nach Süddeutschland. Ziel: Der Spanferkel-Schlachthof Beck in Neu-Kupfer nahe Stuttgart. Eine Notfallaktion des Schweinezüchterverbandes Suisseporcs, weil wöchentlich rund 5000 Schweine zu viel auf den Markt kommen.
Am Donnerstag verschickte der Verband eine Mitteilung: Die Rede ist von 15’000 Mastferkeln, die im In- und Ausland verkauft werden sollen. Was der Verband nicht schreibt: Die 15'000 beziehen sich nur auf eine Periode von zehn Wochen. Und: Zu den 10'000 exportierten Ferkeln werden noch 5000 im Inland geschlachtete Ferkel dazu gezählt.
SRF aber ist im Besitz des internen Suisseporcs-Dokuments «Konzept Ferkelexport»: Dort wird ein Exportzeitraum von Anfang Juni bis «voraussichtlich» Ende November genannt. Bei 904 wöchentlich exportierten Ferkeln ergibt das 22'600 Tiere.
Nebst den Tieren sind Schweinezüchter und Mäster die Verlierer: Sie müssen für die Notfallaktionen aufkommen. Seit Februar zahlten sie 9.5 Millionen in einen Fonds ein.
«Eine Katastrophe», sagt Züchter Turi Röösli im luzernischen Hohenrain. Pro verkauftem Ferkel verliere er gut 60 Franken. Aber wie die Mehrheit der Suisseporcs-Delegierten lehnt auch er den Vorschlag des Verbandes ab: eine Prämie von 2000 Franken fürs Schlachten jedes Muttertiers und fürs Leerhalten seines Platzes, sodass weniger Ferkel geworfen würden."
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2
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Die Nachhaltigkeitstrategin Lioba Degenfelder über das Verschwinden der Blumenwiesen und Wege, die Landschaft wieder lebendiger zu machen
Kommt es da nicht sofort zum Konflikt?
Nein, diese ganzen ideologischen Konfrontationen bleiben da außen vor. Wir stehen zusammen auf der Wiese oder am Feld, reden über die Betriebsabläufe, und dann geht es darum, wo eine Hecke am besten hinpasst oder welche Wiesen weniger intensiv genutzt werden können. Ich erlebe die Landwirtinnen und Landwirte als sehr aufgeschlossen.
Es gibt aber bestimmt Ängste, weniger Gras oder Getreide erwirtschaften zu können und weniger zu verdienen?
Deshalb ist es so wichtig, dass das Ganze von den Flächeneigentümern ausgeht. Wenn der Landwirt erfährt, dass er künftig nicht mehr für den Pachtzins den letzten Cent aus der Fläche rausholen muss und dass er einen langfristigen Vertrag bekommt, gibt das finanziellen Spielraum und Sicherheit.
Formo aus Berlin hat sich auf die Herstellung von PF-Kasein mittels Hefen spezialisiert. In der EU sind die Zulassungsbestimmungen für Alternative Proteine kompliziert, weshalb sich Formo vorrangig auf den US-Markt konzentriert. Dort gibt es beim Zulassungsverfahren bereits erste Erfolge! 👍😎🌱
Vegconomist dazu: "Das Berliner Lebensmitteltechnologieunternehmen Formo hat bekannt gegeben, dass sein rekombinantes Kasein, das gemeinsam mit dem belgischen Biotech-Unternehmen Those Vegan Cowboys entwickelt wurde, derzeit einer aktiven GRAS-Prüfung durch die FDA unterzogen wird. Das Unternehmen gibt an, dass es sich um das erste präzisionsfermentierte Kasein handelt, das in den Vereinigten Staaten diese Phase erreicht hat, wobei noch in diesem Jahr ein „No-Questions-Letter“ erwartet wird.
Im Zuge dieser Ankündigung hat Formo eine US-Tochtergesellschaft, Formo Foods Inc., gegründet und Rx Food Ingredients, LLC zu seinem Vertriebspartner und Markteinführungspartner in den USA ernannt. Das Unternehmen führt bereits Verkostungen bei US-Kunden aus der Lebensmittel- und Ernährungsbranche durch; die Markteinführung ist für die IFT FIRST in Chicago vom 13. bis 16. Juli geplant.
Kasein ist das wichtigste Strukturprotein in Milch und verantwortlich für Konsistenz, Schmelzverhalten, Dehnbarkeit, Emulgierung und Gelbildung in milchbasierten Lebensmitteln.
Im Rahmen des GRAS-Verfahrens der FDA müssen Unternehmen der Behörde die Sicherheitsbewertung eines Inhaltsstoffs melden; daraufhin kann die FDA ein „No-Questions-Letter“ ausstellen, mit dem der Inhaltsstoff für die kommerzielle Nutzung freigegeben wird. Mit diesem Antrag kommt Formo dem US-Markt einen Schritt näher, wo das Unternehmen nach eigenen Angaben präzisionsfermentierte Hartkäse als Zielmarkt ins Auge gefasst hat."
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2
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https://ebay.us/m/ND1ngr