Wenn feige “Kulturschaffende” zu Dienern von Despoten werden
Offener Brief an den Intendanten des Mainzer Staatstheaters
Hallo, Herr Markus Müller
Danke, dass Sie sich als 5. Kolonne radikaler Islamisten und Christenverfolger engagieren. Ihre Aktion im Mainzer Staatstheater beim Auftritt von Frau Petry erinnert irgendwie an die Horden der SA, die seinerzeit Parteiversammlungen Andersdenkender auf ähnliche Weise, z. B. mit dem Horst-Wessel-Lied gestört haben. Dass Sie ausgerechnet den Freigeist Schiller und seine “Ode an die Freude” missbrauchen, ist widerwärtig. Warum ziehen Sie mit ihrem „Gesangsverein“ nicht am Freitag vor die radikalislamische Tauhid-Moschee in Wiesbaden und proben da weiter? Dort wo vor zehn Jahren zum heiligen Krieg aufgerufen wurde!!! Das wäre doch angesichts der Pariser Anschläge mal ein mutiges Signal. Oder Sie singen vor einer Ahmadjyya-Moschee, deren Gemeindemitglieder ihre Tochter in einem Müllsack entsorgt haben, nur weil die den Mann ihrer Wahl heiraten wollte. (Der Prozess läuft gerade in Darmstadt) Das passt auch wunderbar zu Schillers “Kabale und Liebe” und genau so gut zu “Romeo und Julia”. Den Autor setze ich mal als bekannt vorraus... Oder Sie singen vor dem Saudischen Konsulat, um gegen das Auspeitschen, Köpfen und Händeabhacken ein Zeichen zu setzen. Wie würde sich Schiller freuen. Auch das Türkische Konsulat wäre ein guter Ort, um ihre Stimmkraft zu erproben. In diesem Paradies der Meinungsfreiheit stehen mal wieder Journalisten vor Gericht, die über Waffenlieferungen nach Syrien berichtet haben. Oder noch besser: Sie führen den „Mahomed“ von Voltaire auf, dem Kämpfer für die Meinungsfreiheit schlechthin. Sie kennen doch seinen Satz: „Was sie sagen, finde ich abscheulich, aber ich werde bis zum Tod dafür kämpfen, dass sie es sagen dürfen!“ Auch Schiller war von Voltaire begeistert. Sie dagegen sind nur ein feiger, etablierter Mainstream-Intellektueller, der neuen Despoten den Weg zur Macht ebnet. Wie viele bestallte Intellektuelle der 30. Jahre. Angefangen von C.G. Jung, Gustav Gründgens, Heiddegger, Gottfried Benn usw. Schade, dass Sie aus der Geschichte nichts gelernt haben, dabei sind die Parallelen zwischen dem was Islamisten weltweit veranstalten und dem Terror des Faschismus doch nur allzu offensichtlich.
In Abgrundtiefer Verachtung vor so viel Verlogenheit, Dummheit, Dekadenz und Feigheit und bis zum Himmel stinkender doppelter Moral
Klaus Lelek
Ps: Sie haben recht: “Böse Menschen haben keine Lieder”. Böse Menschen dürfen sich auch beim Tanzen nicht berühren und manche hassen die Sänger so sehr, dass sie mit MG-Salven Liederabende benden.












