Als ich ein Knabe war, hatte ich die ganz große Auswahl, was Jugendorganisationen angeht: Entweder die Pfadfinder, die Satan-Jugend, oder, falls ich mich noch nicht zwischen der hellen und der dunklen Seite der Macht entscheiden wollte: die Jünger der Ambivalenz. Die mussten jeden Tag eine Tat vollbringen, über deren Gut- oder Bösartigkeit man sich streiten konnte: Omas am Zebrastreifen dazu überreden, doch lieber zu Hause zu bleiben, LSD in die Trinkwasserversorgung einleiten, oder ein Attentat auf Thomas Gottschalk planen.














