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“Chink”.
Oettinger zu "Schlitzaugen": "Ich bedauere diese Ausdrücke"
Er hat bei der EU schnell Karriere gemacht: Günther Oettinger. Nun wechselt der Energie- und Digitalkommissar ins Haushaltsressort und stellte sich den Fragen des EU-Parlaments. Dabei entschuldigte er sich für seine “Schlitzaugen-Rede”.
Bei seiner Anhörung im EU-Parlament hat Günther Oettinger sich kurz nach einer Beförderung zum EU-Haushalts- und Personalkommissar noch einmal für eine Rede aus dem Oktober mit abschätzigen Äußerungen über Chinesen, Frauen und die Ehe für Homosexuelle entschuldigt: “Es war und ist nicht meine Absicht, irgendjemanden mit Bemerkungen zu verletzen”, betonte der CDU-Politiker. “Ich bedauere diese Ausdrücke von damals ausdrücklich.”
Rückendeckung von EU-Kommissionschef Juncker
Bei der Anhörung stellte sich Oettinger zum ersten Mal in neuer Funktion den Fragen von Abgeordneten der zuständigen Ausschüsse. Die Beförderung des Deutschen durch EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker ist umstritten. Oettinger-Kritiker sind der Ansicht, der frühere baden-württembergische Ministerpräsident habe sich mit der sogenannten “Schlitzaugen-Rede” zumindest für das Personalressort disqualifiziert.
In ihr hatte er im Oktober – damals noch als EU-Kommissar für Digitalwirtschaft – Chinesen als “Schlitzaugen” bezeichnet, von einer “Pflicht-Homoehe” gesprochen und missverständliche Äußerungen zur Frauenquote gemacht.
Umstrittener Flug nach Ungarn
Für weitere Kritik sorgte ein umstrittener Flug Oettingers: Er war im Mai im Privatjet eines ehemaligen Daimler-Managers und russischen Honorarkonsuls zu einem Abendessen mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban geflogen. “Günther Oettinger hat die Ethikregeln der Europäischen Union, also seine eigenen, ignoriert”, kritisierte daraufhin die Grünen-Europaabgeordnete Rebecca Harms. Die Ethikregeln verbieten, dass Mitarbeiter der Kommission Geschenke im Wert von mehr als 150 Euro annehmen. Der Flug wäre deutlich teurer gewesen.
Oettinger wies alle Vorwürfe zurück: Die ungarische Regierung habe den Flug bezahlt und er habe ihn angenommen, um pünktlich zu einem Abendessen mit Regierungschef Viktor Orban anzukommen.
Oettinger kündigt Förderung von Frauen an
Umso wichtiger war es für den CDU-Politiker nun, auch inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. So kündigte Oettinger an, als Haushalts- und Personalkommissar dafür zu sorgen, dass Frauen in der Brüsseler EU-Kommission mehr Macht bekommen. Ziel sei es, dass bis Ende 2019 Frauen 40 Prozent der Management-Positionen besetzten. Er verwies darauf, dass er bereits als Kommissar für Digitalwirtschaft und als Energiekommissar einiges für die Förderung weiblicher Mitarbeiter in leitenden Positionen getan habe.
Seit 2010 bei der EU-Kommission
Der 63-jährige Oettinger gehört seit 2010 der EU-Kommission an. Er war zunächst Energiekommissar und in den den vergangenen Jahren für die digitale Wirtschaft zuständig. EU-Kommissionspräsident Juncker hatte Oettinger kurz vor Weihnachten zum Kommissar für Haushalts- und Personalfragen ernannt. Er ersetzt auf dem Posten seit dem 1. Januar die Bulgarin Kristalina Georgiewa, die zur Weltbank wechselte.
Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 09. Januar 2017 um 04:48 Uhr.
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Oettinger zu "Schlitzaugen": "Ich bedauere diese Ausdrücke"
EU – "Schlitzaugen"-Affäre: Juncker verpasst Oettinger Maulkorb
“Die Kommissare sollten sich bei öffentlichen Äußerungen darauf beschränken, Probleme anzusprechen, die etwas mit ihrem Portfolio zu tun haben, statt gewagten Eingebungen zu folgen”, sagt Juncker. Foto: Olivier Hoslet/Archiv. (Quelle: dpa)
Brüssel (dpa) – EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verpasst seinem deutschen Kommissar Günther Oettinger einen Maulkorb. Juncker forderte Oettinger nach dessen “Schlitzaugen”-Affäre auf, sich künftig nur noch zu Themen zu äußern, die etwas mit seinem Aufgabenbereich zu tun haben.
“Die Kommissare sollten sich bei öffentlichen Äußerungen darauf beschränken, Probleme anzusprechen, die etwas mit ihrem Portfolio zu tun haben, statt gewagten Eingebungen zu folgen”, sagte Juncker in einem Interview der belgischen Tageszeitung “Le Soir”. Dies habe er gegenüber Oettinger klargestellt.
Oettinger, der in der EU-Kommission aktuell für den Bereich digitale Wirtschaft zuständig ist, hatte in einer Rede in Hamburg unter anderem Chinesen als “Schlitzaugen” bezeichnet, von einer “Pflicht-Homoehe” gesprochen und missverständliche Äußerungen zur Frauenquote gemacht. Daraufhin sah er sich tagelang mit scharfer Kritik und Rücktrittsforderungen konfrontiert. Zu einer Entschuldigung kam es erst, nachdem es am Mittwoch ein Krisengespräch mit Juncker gegeben hatte.
“Er hat den Eindruck erweckt, dass er etwas gegen Chinesen, Homosexuelle und andere hat. Ein Kommissar kann so etwas nicht von sich geben”, kommentierte Juncker jetzt. “Ich habe ihm gesagt, dass er sich entschuldigen muss.”
Sich nur noch zu Dingen zu äußern, die in seinen Aufgabenbereich fallen, dürfte Oettinger nicht leicht fallen. Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident hatte sich bislang gerne auch zu großen Themen wie der Flüchtlingskrise, dem Brexit oder der Russland- und Türkei-Politik geäußert. In Brüssel wie auch in Deutschland war er gerade deswegen auf abendlichen Empfängen aus Politik und Wirtschaft ein gefragter Redner.
Ob die “Schlitzaugen”-Affäre mittelfristig Konsequenzen für Oettingers Karriere in Brüssel haben könnte, ließ Juncker in dem Interview offen. Er hatte dem Deutschen nämlich kurz vor Bekanntwerden der umstrittenen Rede eine Beförderung in Aussicht gestellt. So soll Oettinger künftig eigentlich nicht mehr für das Ressort Digitalwirtschaft, sondern für die Ressorts Haushalt und Personal zuständig sein. In diesem Zusammenhang war auch davon die Rede, dass der 63-Jährige einer der Vizepräsidenten der mächtigen Brüsseler Behörde werden könnte.
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EU – "Schlitzaugen"-Affäre: Juncker verpasst Oettinger Maulkorb
Nachdem sich Oettinger bei den #schlitzaugen entschuldigt hat, muss er sich nur noch gegenüber uns Frauen erniedrigen.
Angela M.
Oettingers "Schlitzaugen"-Spruch verärgert Peking
Mit seiner “Schlitzaugen”-Äußerung hat EU-Kommissar Oettinger in Deutschland für Empörung gesorgt – und nun auch in China. Seine Bemerkung offenbare “ein irritierendes Gefühl der Überlegenheit”, sagte eine Außenamtssprecherin in Peking.
Die chinesische Regierung hat sich empört über die umstrittenen Äußerungen des deutschen EU-Kommissars Günther Oettinger über Chinesen und andere Asiaten geäußert. Eine Sprecherin des Außenministeriums sagte in Peking, die Bemerkungen Oettingers spiegelten ein bei einigen westlichen Politikern tief verwurzeltes und irritierendes Gefühl von Überlegenheit wider. “Wir hoffen, dass diese Leute lernen können, sich und andere objektiv zu beurteilen und dass sie gegenseitigen Respekt und Gleichbehandlung erlernen”, sagte die Ministeriumssprecherin.
Oettinger hatte in einer Rede vor Unternehmern in Hamburg von Chinesen als “Schlitzohren und Schlitzaugen” gesprochen. Beim Thema Zukunft Europas warnte er mit einem umstrittenen Beispiel vor der politischen Schwächung der EU. “Letzte Woche waren die chinesischen Minister bei uns, zum Jahresgipfel ‘China-EU’. Neun Männer, eine Partei. Keine Demokratie, keine Frauenquote, keine Frau – folgerichtig.” Und er fügt hinzu: “Alle: Anzug, Einreiher dunkelblau, alle Haare von links nach rechts mit schwarzer Schuhcreme gekämmt.”
Später nannte Oettinger seine Äußerung “etwas salopp”. Sie seien aber in keiner Weise respektlos gegenüber China gemeint gewesen. Der CDU-Politiker ist in der Brüsseler Behörde für den Bereich Telekommunikation zuständig. Künftig soll er das Haushaltsressort der Europäischen Kommission übernehmen.
“Sicherlich nicht die Sprache der Bundeskanzlerin”
Nach der scharfen Kritik aus China reagierte auch die Bundesregierung: “Jeder hat seine Sprache und seinen Vortragsstil. Und das, was da zu hören war, war in einigen Passagen ganz sicherlich nicht die Sprache und der Vortragsstil der Bundeskanzlerin. Es muss eben auch jeder aufpassen, dass er mit seiner Sprache andere nicht verletzt”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.
Die Grünen-Ko-Fraktionsvorsitzende Rebecca Harms forderte Oettingers Rücktritt. Dem “Tagesspiegel” sagte sie, Deutschland könne in Brüssel “bestimmt besser vertreten werden”. “Sein sogenannter Witz kommt von den Altherren-Stammtischen”, fügte sie hinzu. Als Energiekommissar habe er “Kohle und Atom verteidigt”, in der Welt der Digitalisierung finde er sich “nicht zurecht”.
Oettinger hatte neben seinen Äußerungen zu China unter anderem von einer vermeintlichen “Pflicht-Homoehe” gesprochen und durchblicken lassen, dass er glaubt, Frauen könnten ohne Quotenregelung keine Spitzenpositionen erreichen.
Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 02. November 2016 um 14:00 Uhr
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Oettingers "Schlitzaugen"-Spruch verärgert Peking
Der höchst umstrittene EU-Kommissar Günther Oettinger hielt jüngst eine Rede, die in ihrer Tonalität skandalös ist und Nähe zu AfD-Ansichten offenbart.
Nach umstrittener Rede: Warum sprachen Sie von "Schlitzaugen", Herr Oettinger?
Bei einem Vortrag sprach EU-Kommissar Günther Oettinger von “Schlitzohren und Schlitzaugen”, der Homo-Ehe und dem “Populisten” Horst Seehofer. Jetzt nimmt er zum ersten Mal Stellung. Source link
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Nach umstrittener Rede: Warum sprachen Sie von "Schlitzaugen", Herr Oettinger?
Wir sind in #Italien und nicht in #China Jason! // Du bist nicht nur ein #Schlitzohr, sondern hast auch noch #Schlitzaugen! // #Erinnerungen mit dir, sind schöne Erinnerungen. #Reisen mit dir, sind schöne Reisen. Ein #Leben mit dir, ist ein schönes Leben. <3 Ich liebe dich Jason. // #Rom #Meer #Palmen #Shirt #Hut #greatBoy #goldenboyjason #Sommerferien <3 #lovelaughlive (hier: Lido di Ostia)